Distanz & Gloria

Distanz & Gloria

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00:00:20: Samstag, twenty-fünfzehster

00:00:21: April.

00:00:22: zwei tausend

00:00:25: und sechsundzwanzig zehn Uhr sieben.

00:00:38: hier ist Distanz und Gloria

00:01:08: Jetzt muss ich mich erst mal wieder aus meiner Trance heraus winden, in die mich der Herr Polos gerade mit seinem ASMR Sound reingesäuselt hat.

00:01:23: So klang das jetzt!

00:01:26: Mir geht's super.

00:01:26: vielen Dank ich bin munter was erstaunlich ist weil heute Nacht waren viele kleinere Problemchen in verschiedenen Kinderzimmern zu klären immer wieder also dass es ja im Grunde nicht weiter schlimm, wenn man dann ein bisschen schlafen kann am nächsten Morgen.

00:01:46: Das hat auch gut funktioniert.

00:01:49: also mir geht's gut.

00:01:50: und was ich immer lustig finde ist es wenn du an ganz ganz kurzer Moment bevor du aufnimmst noch die Moderation dir völlig umschwenkst.

00:02:03: das hat man.

00:02:03: aber woran sieht man?

00:02:04: dass weil man sie zum Beispiel an der Formung des Mund ist und das Gesicht ist, dass man eigentlich was ganz anderes sagen wollte.

00:02:13: Und dann plötzlich schwenkt es total um und es ist völlig anders als erwartet.

00:02:18: Das der Medienprofi in mir!

00:02:21: Ja, wenn du dann erstmal in die Rolle hinein kommen musst...

00:02:25: Deswegen ist das auch manchmal sehr witzig, weil man mich beim Fernsehen sieht wie jetzt neulich gerade wieder passiert

00:02:32: Du warst im Fernsehen?

00:02:33: Naja, im Sachsen-Fernsehen.

00:02:34: Also das würde ich jetzt nicht so hochhängen... Aber es ist trotzdem herrlich weil da wirst du ja manchmal Fragen gefragt die dann doch ein bisschen höher hängen und wenn du in offizieller Funktion warst wie ich in dem Fall im Namen des Akapella Festivals gesprochen habe quasi Dann musst du ja doch mal ein bisschen genauer denken was du sagst.

00:02:51: Und da ist das manchmal witzig Wenn du das eigentlich schon geformt hast und dann im letzten Moment nochmal

00:02:57: Das

00:02:58: anders ausdrücken musst.

00:03:02: Ja, es schaltet auch nicht in solchen Momenten einfach langsamer zu sprechen, wenn man dann die Möglichkeit hat währenddessen zu denken.

00:03:09: Einfach nicht loszuprabbeln und dann äh zu sagen sondern lieber langsame zu sprechen und sich währenddessens überlegen wie eigentlich der Satz überhaupt enden soll.

00:03:20: Wobei ich sagen muss und das zeigt für mich immer was ein guter Interviewpartner ist und was ein Die Fragen sind, wenn sie gut gestellt sind so gestellt dass du während die Frage gestellte Wurrote bereits Zeit hast nachzudenken.

00:03:32: weil dann ist es nicht meistens so das dir die Frage zu erststellen und hinterher quasi erklären wie Sie's meinen.

00:03:38: Beispielsweise Herr Sattler was sagen Sie zur Sonnenschein?

00:03:42: Es ist ja ein großes Thema in der Gesellschaft Und die Leute freuen sich immer wenn die Sonne rauskommt.

00:03:48: Was sagen Sie dazu?

00:03:49: Dann hattest du schon mal so zehn Sekunden um mal kurz vorzudenkt.

00:03:52: Das sind eigentlich immer die bestgestellten Fragen.

00:03:55: Das macht dann auch immer Spaß, weil da muss man nicht so ad hoc aus der Hüfte feuern sozusagen.

00:04:01: Sondern es kann sich durchaus vorher mal überlegen was wir eigentlich sagen.

00:04:04: Dazu gibt's noch zwei Anmerkungen.

00:04:06: die blödesten Fragen sind Nummer eins Wie fühlst du dich gerade?

00:04:14: Nummer zwei Was macht das mit dir?

00:04:17: Ja

00:04:18: Und das ist am unangenehmsten vor allem wenns eine Videoaufzeichnung ist.

00:04:25: Wenn das eine Frage ist, die in Textform beantwortet wird also wo es quasi ein Diktigerit mitläuft oder jemand mitschreibt dann ist es egal.

00:04:35: Dann hat man die Zeit sich das zu überlegen und eine Antwort dann zu geben.

00:04:39: aber wie fühlst du dich?

00:04:42: Oder was macht das mit dir?

00:04:44: sind Sachen die mal wenn man sie auf Video bekommt einfach blödsinn.

00:04:49: Das weiß ich aus Erfahrung und das ist wirklich, da war ja auch alles mit diese Fragen gestellt.

00:04:54: Wer wurde erst vierzehn-fünfzehn?

00:04:56: Da weißt er überhaupt nichts was man da antworten soll.

00:05:00: Herr Polos wie geht es dir mit dieser Antwort?

00:05:03: Zumal es ja auch so ist um dass es mal gekonzt wird.

00:05:06: Herrpolos!

00:05:07: Wie geht's dir mit meinem Satz?

00:05:10: Es ist ja auch dass alles was Gefühl ist, braucht dann doch manchmal eine Sekunde länger ums zu erspüren auch.

00:05:16: Ja und

00:05:16: oft ist es ja nicht möglich das in Worte zu fassen?

00:05:19: Das und dazu kommt aber halt auch, dass ein Fernsehen ja auch ein Reaktionsmedium ist.

00:05:23: Das bedeutet jetzt nicht unbedingt gewollt, dass du erst mal drei Minuten überlegst wie du dich fühlst und dann im Prinzip sagst was das Ganze soll.

00:05:33: Von daher ist das einfach eine denkbar bescheuerte Frage.

00:05:37: Herr Stett, jetzt hast Du Standbild.

00:05:38: ich weiß aber nicht ob Du mich noch hörst.

00:05:41: Ja, ich hab dich hervorragend gehört die ganze Zeit.

00:05:43: Hallo?

00:05:46: Okay gut, weil du bei mir hinktest, du hankstest... Also das sind einfach doofe Fragen vor allem eben mit Fernsehen, weil was man eigentlich nicht will im Fernsehen ist Leuten beim Denken zu gucken.

00:06:01: Das ist ja nicht der Sinn der Sache und es ist aber so dass wir gerade durch Aka Pella und durchs Festival doch das eine oder andere Interview geben müssen, dafür.

00:06:14: Neulich... dürfen?

00:06:16: Müssen?

00:06:16: Äh neulich war es so dass äh ich ein Zeitungsinterview geben durfte geschrieben aber geschrieben was immer ein fischer Aufwand ist weil geschrieben musst du meistens doch sehr viel mehr abliefern als mal eben schnell gesprochen irgendwie und das waren derartig philosophische Fragen.

00:06:38: Also da ging es im Wesentlichen vor allem so um Chor und wie sieht's in den Leinenkörn aus?

00:06:44: Und wie kriegen wir die Gesellschaft dahin, das Chorsing wieder... eigentlich mein Thema.

00:06:50: Aber die Fragen waren so ellenlang!

00:06:53: Da kannst du ja jetzt nicht nur einen Zeilenantwort drauf geben, zumindest nicht so richtig.

00:06:59: Das war so ausgeufert am Ende, dass war so lang und viel was ich da schreiben musste um dann am Ende und das fand ich das Freche daran.

00:07:06: Ich glaube, am Ende hat sie zweieinhalb Sätze benutzt von bestimmten zwei Seiten Interview die ich abgeliefert habe oder drei

00:07:14: Wenn Sie zu gut sind, dann kannst du es ja nicht einfach kopieren.

00:07:16: Das geht ja nicht.

00:07:17: Ja Also diese Woche allerdings war ein sehr angenehmer Presse-Termin wenn ich mal ganz kurz hier so losquatschen kann.

00:07:27: Hau raus!

00:07:27: Ich glaub' ich hab's auch gesehen.

00:07:29: Du hast es gesehen?

00:07:30: Wir sind nämlich von Lotto Sachsen bedacht worden bzw.

00:07:35: von Lotto Sachsen in Auftrag von Tobias Künzel, bedacht wurden mit einem Gutschein im Rahmen der Möglichmacher-Kampagne.

00:07:41: Wer lange schon dabei ist erinnert sich vielleicht dass ich dort auch schon mal dabei war und auch schon Mal möglich Macher spielen durfte.

00:07:47: jetzt wurden uns selber Dinge möglich gemacht in Form eines Shacks den also der Tobias uns überreicht hat am Montag im Operncafé Und das freut uns natürlich sehr und es waren recht angenehmer Termin einerseits natürlich wegen des Anlasses, zweitens aber auch weil die vorhandenen Menschen auch sehr angenehm waren und man kannte sich.

00:08:09: Das war sehr erfreulich.

00:08:10: Es gab Kuchen und Café und dann hat die Presse noch kurz mit uns gesprochen und das war sehr fein.

00:08:16: Gibt also auch solche Presseveranstaltungen?

00:08:19: Jetzt kommt der Moment wo der Fragensteller gegenüber sich fragt was wurde möglich gemacht Und vor allem wodurch.

00:08:29: Du hast jetzt darüber gesprochen, dass Sachen überhaupt möglich gemacht wurden und das es im Rahmen eines Checks war.

00:08:35: Allerdings was bedeutet dieser Check?

00:08:37: Was bedeutet diese Kampagne?

00:08:39: Viele wissen ja noch gar nicht worum's geht weil nicht alle von Folge eins hier dabei waren.

00:08:45: Das ist natürlich schwer zu glauben.

00:08:48: Der Check selber um fast fünf tausend Euro Das ist einfach jedes mal...das ist jedes Mal diese Summe oder der kommt dem Festival zugute.

00:08:58: Das heißt, wir garantieren davon die Durchführung und des Weiteren gibt es ja dieses Jahr erstmalig keinen Wettbewerb also kein Wertungs-Sing im Wett Bewerb sondern eine Akapella Academy.

00:09:08: das heißt die Juroren werden nicht Juror sein dieses Jahr sondern Workshopper und werden ein sehr breites Bildungsangebot dieses Jahr anbieten als Festival damit die Gruppen einfach noch mehr mitnehmen können.

00:09:25: zumal sich uns seit ein paar Jahren schon die Frage stellt und das beantwortet uns ein bisschen, sagen wir mal, die Teilnahmefreudigkeit der jungen Akapella Ensembles wie zeitgemäß eigentlich so einen Wertungssing noch ist im Moment.

00:09:37: Und um da verschiedene Dinge auch auszuprobieren werden wir dieses Jahr erst mal ich die Aka-Pella Academy durchführen.

00:09:43: also es nicht heißt dass der Wettbewerb automatisch ab jetzt stirbt sondern was einfach bedeutet Wir werden mal gucken und einfach da ein bissel experimentieren.

00:09:55: Das ist was die junge Zielgruppe braucht, das ist ja auch immer die Frage.

00:10:01: Es bringt da nicht so ein Angebot zu schaffen, was am Ende vielleicht gar nicht so wahrgenommen wird und von daher ist es also eine sehr gute Unterstützung einerseits das Festival an sich durchzuführen und andererseits eben diese Academy direkt auf gute Füße zu stellen.

00:10:17: Also da habe ich auch noch zwei Punkte dazu, die mir sehr gefallen.

00:10:21: Punkt Nummer eins, ihr hört auf den Zeitgeist dass ich auch festgestellt habe beziehungsweise beobachte, dass weniger Leute von Wettbewerben sprechen oder davon der Teilnahme an Wett Bewerben vor allem junge Musikerinnen und Musikern.

00:10:39: Und auch Samples fahren weniger zu Wett bewerben um was zu lernen sich zu verbinden mit anderen Menschen sondern ganz oft ist mittlerweile von der Akademie die Sprache oder von einem Kurs oder ein Meisterkurs oder irgendwas in der Art Sommerakademie, Winterakadémie irgendwo in irgendwelchen Orten mit hochrangigen Leuten die viel zu sagen haben.

00:11:03: Viel weiterzugeben.

00:11:06: Diesen Trend beobachte ich auch und es ist ja so dass man sich mittlerweile weniger durch Wettbewerbe misst sondern viel mehr durch das was man tut und nicht nur das was bewertet wird Weil das Problem an so einem Wertungsding ist ja auch, dass wenn man einen schlechten Tag hat spielt es gar nicht vielleicht das wieder was das Ensemble eigentlich ausmacht.

00:11:31: Es hat

00:11:34: sich insofern halt in den Zeiten auch ein bisschen geändert als das früher Wettbewerber einfach zwingend nötig waren um im Prinzip die Öffentlichkeit noch zu bekommen.

00:11:43: Du hattest damals kein Social Media, sondern du hast damals Wettbewerbe gemacht bis dann von Agenturen entdeckt wurden und in eine Agentur benommen wurde oder hast darüber deine Karriere gestartet.

00:11:52: Heutzutage ist es so.

00:11:53: das sehe ich nicht uneingeschränkt unkritisch im Gegenteil.

00:11:58: Ich finde es verleitet.

00:12:03: Du hast Social Media.

00:12:04: Das bedeutet du kannst dich präsentieren.

00:12:05: Dementsprechend ist die Frage wie sehr du die Plattform als Wett bewerben noch brauchst?

00:12:11: dass es Assembles gut tut.

00:12:13: Ich glaube auch, dass Social Media verleitet – das habe ich eben schon gesagt insofern als man den schnellen Erfolg sieht da.

00:12:23: Man wird dort ganz schnell gehyped und hat dort mal ein virales Video und dann ist man ganz kurz sehr berühmt.

00:12:30: In der Regel ist aber so, dass es genauso schnell wieder weg ist an dieser Hype weil er halt weiterzieht.

00:12:34: So ein Trend Phänomen in den sozialen Medien, was man so beobachtet und man hat zwei Möglichkeiten entweder man herrscht an jedem Trend hinterher Und versucht dann im Prinzip das nächste virale video des nächster virale Video zu treffen Was jetzt auch nicht unbedingt immer angenehm ist sondern es ist dann auch immer so ein bisschen so ein gamble Oder man schafft es halt wirklich dieses eine virale.

00:12:57: Video was man vielleicht trifft Manifestieren und zu zementieren, dass man irgendwie eine gewisse Berühmtheit trotzdem behält.

00:13:07: Die Erfahrung lehrt aber das die Leute, die es mit ganz viel wollen über die sozialen Medien probieren nicht.

00:13:14: diese sind, die sich in der Branche auf Dauer festbeißen.

00:13:17: Das kann sich auch noch ändern in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten.

00:13:20: also das muss gar nicht so bleiben.

00:13:22: Aber das ist zumindest die Wahrnehmung, die wir momentan haben.

00:13:24: Insofern ist Social Media sicherlich eine gute Variante um sich im Prinzip nach außen hinzu präsentieren sollte aber jetzt nicht, meiner Ansicht nach zumindest noch nicht das einzige Pferd sein auf was man setzt um eine Karriere aufzubauen sondern da kann man auch ganz schnell dann auf Sand oder tönerne Füße bauen.

00:13:42: Das kann auch gehörig schiefgehen gerade weil es ja auch deutlich nachhaltiger ist sich wirklich.

00:13:50: Man kennt diese Ochsentour, bei klassischen Sängern zum Beispiel ist es jetzt so normalerweise fängst du irgendwo im Heimatumfeld an und machst dort auf der Dorfkirche die ersten Mucken.

00:14:01: Dann kommste darüber am nächsten Kontakt und gehst dann so im Prinzip über die Dörfer bis dann die Anfragen und Konzerte immer größer werden.

00:14:09: Das ist eigentlich so die normale Ochsentour.

00:14:10: Das geht auch bei, keine Ahnung, Comedians.

00:14:12: Ist das genau dasselbe?

00:14:13: Die fangen in kleinen Orten an wo man sich die Miete leisten kann und die Säle leisten kann Und dann werden die Sähle immer größer.

00:14:19: Das ist auch insofern eigentlich ganz gut als dass man sich eine gewisse Routine erspielt.

00:14:23: Man stellt sich jetzt vielleicht mal ganz kurz das Ensemble aus neunzehn zwanzigjährigen vor, die total gehyped werden und auf einmal vor zehn tausend Leuten im Admiralspalast oder irgendwo spielen.

00:14:40: Da ist dann auch ein anderer Druck da auf einmal und mit dem muss man halt umgehen können.

00:14:44: Und wenn man vorher schon ein paar Bühnenmeter gemacht hat, dann fällt einem das durchaus leichter sich auch auf solche Bühne zu stellen.

00:14:50: Ist zumindest meine Erfahrung.

00:14:53: Und von daher ist es eben also auch wieder eine mentale Anstrengung so was durchzuziehen.

00:14:59: Also ihr hört raus im Prinzip meine Position dazu auf, sagen wir mal breiteres Fundament stellt als jetzt nur danach zu hirschen den schnellen Erfolg abzugreifen.

00:15:11: Von daher finde ich ist so ein Wettbewerb auch gar nicht unbedingt schlecht sondern auch da kann man nach links und rechts gucken.

00:15:19: Man sieht was andere machen.

00:15:20: Man lernt voneinander das gehört ja auch dazu.

00:15:22: Das ist eigentlich die Idee dass man miteinander und voneinander lernt in diesem Wett bewerbsfeld ob es das jetzt im Prinzip braucht in dem Aspekt dass man entdeckt werden muss bin ich mir nicht mehr so sicher.

00:15:38: Ich denke, das Entdecken braucht es nicht.

00:15:39: Das geschieht auf eine andere Art und Weise.

00:15:41: aber das Links- und Rechtsgucken ist glaube ich, dass worum's geht und ohne das gehts auch einfach nicht.

00:15:46: Man muss auch zusammenhalten weil jeder gehtes Ensemble macht mal Zeiten durch wo es nicht einfach ist und da brauchst du die Partner die man hat und zwar auch nicht nur Partner im Sinne von wirtschaftliche Partners sondern auch Partner die echte Partner sind unabhängig vom Geld.

00:16:01: musikalische Partner

00:16:03: Ja, das ist am Ende... Oder auch

00:16:04: wenn man mal was machen will, was man nicht alleine machen kann.

00:16:07: Ich meine ihr macht ja auch viel mit Partnern zusammen musikalisch weil ja nunmal mit fünf Männerstimmen gewisse Sachen nicht allein bedienen könnt.

00:16:14: Es ist am ende die Frage wie man dieses Business fahren möchte.

00:16:19: es gibt da meines Erachtens zwei Wege.

00:16:21: Das eine ist sozusagen Wenn man dieser Ochsentour geht und es versucht freundschaftlich familiär aufzubauen dann hat man am Ende Kontakte, die einen eben auch mal stützen wenn was nicht so ist.

00:16:33: Wenn man das Business rein aus der Business Perspektive betrachtet sprich man sucht sich möglichst schnell Sponsoren, man möchte gern dort und dorthin Dann läuft man meines Erachtens Gefahr dass wenn es eben wie du sagst man nicht so läuft man dann auch wirklich relativ zügig alleine da steht.

00:16:52: Das heißt so Kontakte zu vertiefen mit einer gewissen Loyalität gegenüber Veranstaltern, die jetzt vielleicht nicht so zahlungskräftig sind.

00:17:02: Wo es aber sich trotzdem gut anfühlen kann ja das ist halt der Witz.

00:17:05: also wenn man einmal davon wegkommt zu sagen wir machen's fürs Geld und sagt man machts einerseits für die Musik und andererseits eben weil man den Veransteller kennt, weil man sich schätzt, weil er vielleicht auch schon mal Hilfe von da bekommen hat dann ist das Miteinander auch ein ganz anderes.

00:17:20: Wenn ich mich auf das kalte Business einlasse dann bin ich auch Teil des Kalten Businesses und das muss mir halt bewusst sein.

00:17:27: Und da liegt glaube ich die Gefahr, die manche möglicherweise unterschätzen.

00:17:31: Ich will nicht sagen alle viele kommen damit auch klar aber prinzipiell sehen viele Dinge natürlich sehr vielversprechend aus gerade wenn es um große Hallen und viel Geld geht.

00:17:43: Aber das dahinter das menschliche dass ist dann schon auf lange Sicht oft doch das warum die Leute es eigentlich machen.

00:17:50: Das ist das wichtigste und ich denke es ist wie bei vielen Dinge, das die Mischung es macht.

00:17:57: Zu wissen was brauche ich wann von beiden Seiten?

00:18:00: Weil dann kommt man nachhaltig und gut voran.

00:18:05: Ich habe noch zwei Punkte dazu einen zweiter der erste den hab' ich ja noch nicht, den haben wir gerade erörtert.

00:18:10: Der zweite ist der ihr seid ja nun schon eine weile im Geschäft Ja Wenn ich das richtig sehe seit fünfunddreißig Jahren.

00:18:20: Na nächstes Jahr.

00:18:22: Und es ist so, es ist ein Phänomen und das ist auch sehr gut so.

00:18:27: Wenn Leute die schon sehr viel Erfahrung in diesem Geschäft haben – in dem vor allem im Musikgeschäft – sich einen anderen Weg einschlagen als der, der viele Jahre oder Jahrzehnte zuvor gegangen wurde, dass dieser Weg auch von anderen gegangen wird.

00:18:42: Nämlich zu sagen, wenn Amakot bzw.

00:18:45: das Akapella Festival Gedanken wegkommt sich nur über Wettbewerbe zu messen, sondern quasi dieses voneinander lernen auch über Akademien noch mehr zu stärken.

00:19:01: Dass auch andere den Weg gehen und ich denke das ist ihr seid euch dieser Verantwortung bewusst und er benutzt sie bzw ihr werdet diese Verantwortung in diesem Sinne wie es jetzt gehts den Weg absolut gerecht.

00:19:13: Das ist schön!

00:19:16: Vielleicht zwei einordnende Worte dazu, dass eine ist.

00:19:19: Wir versuchen natürlich auch... Also wir versuchen jetzt nicht im Zeitgeist hinterher zu rennen aber wir nehmen ihn natürlich wahr und dazu gehört auch das seit Corona, das kann man auch relativ klar so beziffern einfach, sagen wir mal junge Gruppen aus Gründen nicht mehr in der Zahl zu wettbewerben oder zu unserm Wettbewerk.

00:19:38: ich kann es nur auf unser Beziehen kommen wie das vor Corona der Fall war.

00:19:42: Da kann man jetzt lange hin und her überlegen, woran das liegt.

00:19:46: Fakt ist aber dass man natürlich auch ein gewisses Teilnehmerfeld braucht damit die ganze Schoße repräsentativ wird.

00:19:52: am Ende Und wir sehen da einfach eine Tendenz und da gilt es einfach dann zu gucken woran liegt's was sind vielleicht Hebel die man hat und weil du das gerade so sagst für uns war er bei dem Wettbewerb auch eigentlich nie im Vordergrund dieses sich gegeneinander messen, sondern wir stellen das ja immer raus und es ist auch immer Teil unserer DNA gewesen zu sagen.

00:20:16: Das soll eigentlich eher eine Begegnungsstätte sein wo Assembles ins Gespräch kommen können arbeiten können miteinander arbeiten können, miteinander lernen können am Ende vielleicht sogar Freunde werden.

00:20:28: nicht selten haben wirklich Assembls dann hinterher Kontakte gehabt und haben zusammen Konzerte gegeben oder was.

00:20:35: Das ist ja das eigentlich Wichtige dabei, dass Wertungssing findet statt.

00:20:41: Es ist immer schwierig subjektiv objektiv zu bewerten wenn du verstehst was ich meine.

00:20:49: gerade bei Kunst ist es schwierig.

00:20:51: deswegen entsteht das für uns auch gar nicht so im Vordergrund.

00:20:55: wir machen das und das funktioniert auch und das ist auch gut.

00:20:58: der wettbewerb hat einen guten Ruf weltweit und das freut uns natürlich.

00:21:04: Trotzdem ist der wichtigste Aspekt eigentlich, Leute zusammenzubringen.

00:21:07: Und das ist ja auch ein bisschen der Geist des ganzen Festivals.

00:21:10: Ich finde es übrigens schön, dass wir so viel über das Festival reden, wo es die kommende Woche losgeht.

00:21:19: Das war von vornherein ja die Idee des Festivals!

00:21:21: Das Festival ist im fünften Geburtstag von Armacord.

00:21:27: Die haben sich einfach Leute eingeladen und diese Kanten gutfanden.

00:21:34: Und daraus ist einfach im Prinzip realisiert worden, dass es da eine Nachfrage gibt.

00:21:41: Dass das die Leute auch interessiert, dass Menschen das auch gerne sehen und auch konsumieren natürlich in Leipzig.

00:21:47: Das hier auf sehr fruchtbaren Boden fällt und dann hat man einfach das ausgebaut.

00:21:51: Am Anfang war's alle zwei Jahre alternierend und jetzt ist es dann seit... ...siehrelich meines Erachtens.

00:22:02: daraus ist halt dieses Festival so entstanden, wie es jetzt ist.

00:22:05: Aber der Ursprungsgedanke um da nochmal darauf zurückzukommen war eigentlich man lädt Freunde ein und macht zusammen Musik.

00:22:15: das ist die Idee!

00:22:16: Und das ist ja auch heute noch und das sieht man auch an den Artenweisen wie ihr Künstler einladet und wie die Abschlusskonzerte gestaltet sind.

00:22:25: spätestens dann zieht man in diesem Abschluss Konzert dass das immer noch so ist und das finde ich sehr schön sollte gerne so beide beibehalten werden.

00:22:35: Wir geben uns...

00:22:37: Ja, ich weiß.

00:22:38: Ich bin stets

00:22:39: bemüht!

00:22:42: Ich habe noch die zweite Sache dann können wir gerne ein anderes Thema wählen wenn du das möchtest müssen aber nicht.

00:22:49: Ich hätte den Folgentitel wenn du magst.

00:22:52: der folgen Titel passt eigentlich auf das was wir gesagt haben und er wäre aus meiner Sicht miteinander und voneinander.

00:23:02: Ja, weil das jetzt die ersten zwanzig Minuten mehr oder weniger... ...oder eigentlich mehr als weniger darum ging.

00:23:12: Ausnahmsweise ist der Folgentitel mal passend zu dem was wir sagen.

00:23:15: Was wir sagen ja?

00:23:17: Man muss ja sagen es ist ja eigentlich... Das könnte ja eigentlich das Motto der Menschheit sein... Oder es müsste eigentlich das Motor der Menschkeit sein mit einander und voneinander Wenn man nicht an manchen Stellen so unglaublich dumm werden, das gehört auch dazu.

00:23:32: Aber lass uns das jetzt nicht weiter auswalzen.

00:23:35: Lass uns lieber über schöne Dinge reden, Herr Stett.

00:23:38: Bitte!

00:23:39: Drei Dinge, auf die du dich im Sommer schon wieder freust sie essen zu können?

00:23:45: Erdbeeren...

00:23:47: Hab ich schon.

00:23:48: Hast du schon?

00:23:49: Hab ich auch schon.

00:23:50: Wir sind ja in Italien gewesen und Südtalien ist ja schon lange Erd bei Saison.

00:23:54: da hat sich schon vor ein paar Wochen begonnen Und das war natürlich die Schmecken auch schon.

00:24:00: Das ist jetzt nicht gefärbter Kohlrabi wie bei uns noch aktuell, sondern es sind ja richtige echte schöne leckere Erdbeeren und ich sagte, dass war

00:24:09: toll.

00:24:09: Aber wir hatten Leute aber ganz gute?

00:24:11: Ja, haltet ihr schon!

00:24:13: Also aus Deutschland, die sind noch nicht soweit.

00:24:16: also es ist ja noch sehr kalt und ich glaube das wird dieses Jahr ein bisschen später beginnen so Mitte Juni anstatt Ende Mai weil es ja jetzt immer noch teilweise nachts friert, was für Ende April schon sehr kalt ist eigentlich.

00:24:28: Aber das wird dann bestimmt wieder in so einen Tag geben wo's dann warm wird und alles sprießt und schießt und blüht und beleucht, was man noch so einfällt an Worten, blumige Worte.

00:24:39: aber es ist wirklich auch schön.

00:24:42: bei mir ist ja manchmal so ich bin nach vier fünf Tage weg komme nach Hause und alles blühte.

00:24:47: Es ist so toll.

00:24:48: Weißt du diese Gärtnerfreuden?

00:24:50: Man geht nach draußen und guckt sich im Garten um.

00:24:55: Jeden Tag aufs Neue, manchmal morgens und abends in der Hoffnung dass die Erdbeeren doch schon gewachsen sind oder die Knospen da rausgekommen sind oder das gesprochen ist.

00:25:04: Und ich habe das dann nachdem ich nach Hause komme nach vier bis fünf Tagen und plötzlich ist der Garten völlig anders.

00:25:11: Also erdbeern Ich freue mich auf Kirschen Ja und ich freue mich auch frische direkt vom Strauch geflückte Tomaten, insbesondere freue ich mich darauf die Tomaten wieder zu passieren.

00:25:31: Da kann sich jemand dann fragen was mit denen passiert ist und sie einzukochen.

00:25:36: War lustig ne?

00:25:37: Ja

00:25:37: sehr!

00:25:39: Das klingt sehr gut da freu ich mich auch drauf.

00:25:43: Erschreckend gesund Was du jetzt alles sagst.

00:25:46: Ja, das ist ja das Gute, dass im Sommer sehr viele Sachen wachsen die äußerst gesund sind.

00:25:52: Zum Beispiel draußen sein.

00:25:58: Das macht sehr viel Spaß!

00:26:02: Wenn das Wetter mitspielt... Ich muss sagen, im Moment nervt es sich noch ein bisschen weil wenn du tagsüber sechzehn Grad hast und abends mit dem Fahrrad aber bei fünf Grad nach Hause fährst

00:26:11: oder

00:26:11: kälter.

00:26:13: Das heißt ich wäre bereit für warme Temperaturen?

00:26:15: grundsätzlich.

00:26:16: Prinzipiell ist es aber schon sehr schön, dass überhaupt die Sonne wieder scheint und uns nicht mehr so verregnet ist die ganze Zeit.

00:26:24: das freut mich.

00:26:24: Das werde ich jetzt dann auch gleich nutzen um mal so langsam Richtung Ende zu moderieren.

00:26:29: da wird's heute keine wahnsinnig lange Folge.

00:26:32: Ich werde nämlich gleich zunächst Frühstücken und dann Kanu fahren gehen.

00:26:37: Kann du fahren?

00:26:38: Ja, Kanu fahnen!

00:26:40: Du kannst fahren.

00:26:41: Ja, okay.

00:26:44: Sehr schön!

00:26:45: Und du hast gesagt dass du noch Cornetto al Pestacchio essen möchtest?

00:26:49: Cornetto ja das mache ich jetzt beim Frühstück.

00:26:51: Ja also ne Cornetto nicht

00:26:57: Cornetto.

00:26:58: Ja genau da wünsche ich dir auf jeden Fall guten Appetit.

00:27:02: Das ist was Feines.

00:27:03: Vielen

00:27:03: Dank.

00:27:05: Macht ihr das selber oder ist es irgendwo aufgetrieben?

00:27:08: Nein,

00:27:08: heute gehen wir zu einer Bäckerei die das macht.

00:27:11: Er geht

00:27:12: frühstücken?

00:27:13: Ja, weil man muss näher zu sechs, glaube ich, weil wir quasi Besucherfamilien aus England

00:27:24: haben.

00:27:25: Ach wie schön!

00:27:25: Dann wünsche ich euch wirklich ganz viel Freude und Spaß dabei.

00:27:29: Vielen Dank.

00:27:30: Ansonsten bist du irgendwo gewesen diese Woche

00:27:34: Zuhause.

00:27:35: Also seitdem wir aufgenommen haben, bin ich nicht woanders gewesen der... also nein.

00:27:40: Okay.

00:27:41: Hattest

00:27:41: du mal eine ruhige Ruhe?

00:27:43: Ja, ich hatte mal etwas ruhiger.

00:27:47: Ich meine jetzt sind ja hier zu Hause am Käserei bauen gerade und da geht es natürlich auch voran.

00:27:53: Wir machen jetzt große Schritte an der Decke über Kopf.

00:27:59: Und das ist anstrengend weil man über Kopf arbeiten ist immer ein bisschen Das herausfordernd, ja.

00:28:05: Aber es ist natürlich... man sieht das was wir tun gerade relativ schnell.

00:28:10: und was auch schön ist, dass das meiste davon ist im Recykel des Holzs, was hier auf dem Hof überall war.

00:28:16: Das heißt bei den aktuellen Holzpreisen spart man auch auf Geld UND Ressourcen!

00:28:20: Das ist sehr, sehr schön, dass man hier etwas Neues schafft und gleichzeitig Ressoursen sparen kann.

00:28:28: Jetzt steht bei Herrn Stetze Hause grade wieder innen auf der Leitung aber das wird

00:28:33: wirklich sehr schön

00:28:34: jetzt.

00:28:35: Jetzt sehe ich wieder.

00:28:36: So ein Quatsch?

00:28:37: Ich habe wunderschöne Sachen gesagt!

00:28:40: Also, ich habe teile dieser wundeschönen Sachen auch gehört und schön fand ich dass ich dann quasi zum wesentlichen Teil der Ressourcensparung wieder eingestiegen bin in dieses Gespräch.

00:28:49: Käse... das hab' ich nämlich auch noch gesagt.

00:28:51: Ja, das

00:28:52: habe ich auch gehört.

00:28:53: Gut

00:28:54: also da wünsche ich euch auf jeden Fall ganz viel Nerven und Spaß.

00:28:57: Danke.

00:28:59: Kommt dann vorbei wenn es Käse gibt.

00:29:01: Das ist gut und vielleicht auch schon mal vorher.

00:29:04: Und was ich heute früh schon gemacht habe, ist den Sitzplan für unsere Hochzeit.

00:29:09: Ah!

00:29:09: Sehr gut.

00:29:10: Die nähert sich ja auch mit sieben Meilen-Stiefeln...

00:29:13: Das ist toll.

00:29:15: Ja das wirft sehr gut voraus und da gibt es noch ein bisschen etwas zu tun aber wir sind eigentlich ganz entspannt und gut in der Zeit mit einem was so zu erinnern.

00:29:25: Das

00:29:25: freut mich sehr.

00:29:26: Sehr, sehr gut.

00:29:29: So Herr Stett, ich habe noch eine Empfehlung Und die Empfehlung ist banal wie effektiv.

00:29:35: Ich empfehle zu üben.

00:29:38: Warum empfehl ich das?

00:29:39: Weil es hilft.

00:29:41: Wenn man Dinge übt, wird man darin besser.

00:29:44: Das ist nicht mehr ganz so populär Aber so simpel Wie wirksam am Ende.

00:29:51: Das heißt Es ist völlig wurscht ob ihr Klavier üben wollt Oder Klavier müssen weil ihr Klavierspielen können wollt.

00:29:58: Bei uns ist das jetzt gerade so.

00:29:59: Wir bereiten uns auf sagen wir mal, wir bereiten uns darauf vor Tiere fotografieren zu können ja ausgründen und das haben wir geübt.

00:30:09: Und dadurch wird es dann halt besser.

00:30:11: Das ist also wie Magie nur schöner und von daher kann ich das sehr empfehlen dass zu tun wenn ihr also sportlicher werden wollt übt Wenn ihr musikalischer werden wollt Üben hilft eigentlich immer.

00:30:27: Er sei da.

00:30:27: man übt falsch aber Auch das ist besser, Dinge zu tun und zu machen als darauf zu warten dass man von alleine besser wird.

00:30:36: Also man kann nicht falsch üben.

00:30:38: Man übt eventuell das falsche oder nicht das was man intendiert zu üben.

00:30:41: naja da bin ich nämlich.

00:30:43: wenn Leute sagen Ich übe falsch dann übe ich nicht in die richtige Richtung vielleicht.

00:30:47: es ist aber so ich übe dann Nicht das was ich eigentlich üben will und ich glaube Das ist das was gemeint ist mit falsch übem.

00:30:53: Na

00:30:53: jaa nicht so ganz.

00:30:55: also was falsch übern angeht bin ich auch Experte gerade was Klavier angeht weil ich, sagen wir mal... Ich bin recht ungeduldig.

00:31:03: Wenn ich zum Beispiel ein Stück kenne und ich will dieses Stück üben damit ich das spielen kann verliere ich die Geduld im Prinzip nur die rechte Hand in einem gähnten langsamen Tempo zu üben Und irgendwann bin ich dann doch schneller unterwegs und nehme die andere Hand dazu.

00:31:19: Also ich habe... Sag mal was heißt falsch üben?

00:31:23: Aber ich habe jetzt nicht die geduld Methodisch korrekt so zu üben, wie man eigentlich üben würde.

00:31:30: Das ist nämlich so funktionierend!

00:31:32: Ich verstehe was du meinst.

00:31:33: ich sehe es außer einer nicht musikalischen Perspektive und sage Du übst nicht das was du willst.

00:31:40: Du willst das Stück ordentlich üben können?

00:31:43: Und das übst du nicht in dem Fall sondern du übst durchzukommen irgendwie.

00:31:47: also das übst du und nicht dass was du eigentlich übern möchtest.

00:31:50: Ich übe dass man es erkennt

00:31:52: Ja, und das willst du ja nicht.

00:31:54: Du willst es ja ordentlich üben.

00:31:57: Ja gut, das ist aber sind zwei Hangezweizen an dasselbe Thema.

00:32:00: Aber

00:32:00: üben hilft?

00:32:01: Das ist der Punkt.

00:32:03: Tut das definitiv.

00:32:04: ich habe sonst noch einen Heinz für euch herstellt.

00:32:06: hast du noch etwas zu sagen?

00:32:07: bei diesem wunderschönen Wetter

00:32:11: rausgehen und Freude haben.

00:32:12: Ich wünsche euch eine wundeschöne Woche.

00:32:14: seid lieb zueinander!

00:32:18: Als nächstes eine Serie von Heinz Ehrhardt natürlich wieder.

00:32:23: Das ist die Serie Geschichten um Ritterfips von Phippsenstein.

00:32:29: Und davon lesen wir heute die ersten zwei, weil das erste sehr kurz gibt es heute zwei, nämlich Ritter Fips als Kind und Ritter fips in seine erste Rüstung.

00:32:40: Also damit verabschieden wir uns und wünschen euch einen schönen herrlichen Tag und eine wunderbare neue Woche!

00:32:48: Der kleine Phipsi war als Kind ganz anders, als sonst Kinder sind.

00:32:54: Nie zog er einen Hund am Schwanz und auch Insekten blieben ganz Er bis auf seine Ammenie wusch ihn mit einem Schwammesie.

00:33:03: Schlussfolgerung Nicht immer bleibt ein Rittersmann so tugendhaft wie er begann.

00:33:09: Dann folgt Ritter Phips und seine erste Rüstung.

00:33:13: Als sie den Ritter PHIPS im Jahr elevenhundertsebzehn gebar zog die Mama den kleinen Mann als erstes eine Rüstung an, die sie bei Nacht und oft ermüdet für ihn gelötet und geschmiedet.

00:33:25: Damit er gegen allerlei gefahren wohl gerüstet sei.

00:33:29: Schlussfolgerung Die Rüstungen muss ist man noch klein besonders unten rostfrei sein.

00:33:36: In diesem Sinne

00:33:37: Spitze

00:33:38: Weiter so.

Über diesen Podcast

Zwei ehemalige Mitglieder des berühmten Leipziger Thomanerchores sprechen über die Dinge, die sie im Leben bewegen. Der eine wird Pilot, der andere steht als Sänger und Tenor von amarcord auf den Bühnen dieser Welt. Beide verbindet eine über 15-jährige Freundschaft und die gemeinsame Vergangenheit in einem der ältesten Knabenchöre der Welt. Auf der Grundlage dieser Chemie kommen verschiedenste Themen des Alltags der beiden, sowie Chorerfahrungen zur Sprache. Was macht man bei einem Treibstoffleck im Flugzeug? Wie landet man in einem Vokalensemble? Und wie ist eigentlich der Papst so drauf...?
Julius Sattler und Robert Pohlers geben in ihrem Podcast Distanz & Gloria die passenden Antworten.

von und mit Julius Sattler und Robert Pohlers

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