Distanz & Gloria

Distanz & Gloria

Transkript

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00:00:20: Es ist Sonntag, der zehnte Mai, vierzehn Uhr, sechsundvierzig.

00:00:35: Hier ist wieder Distanz und Gloria Euer Lieblings-Podcast mit Folge twohundertundneun und dreißig.

00:00:41: Herr Polos klingt heute ein bisschen nach Radiosprecher, warum weshalb wieso?

00:00:45: Das erklären wir gleich!

00:00:47: Und außerdem natürlich die Frage, warum er aussieht wie eine zertretende Capri Sonne.

00:00:50: Das werden wir alles gleich erörtern.

00:00:52: Der Herrstedt sitzt mir gegenüber zu Hause in aller feinster Frische... ist das Babyblau?

00:00:59: Also es ist auf jeden Fall ein bleulicher Sweater und er sieht frischer aus denn je.

00:01:05: Herzlich willkommen.

00:01:06: Es ist schön, dass ihr dabei seid.

00:01:08: Herrstedt, es ist schön das du da bist!

00:01:10: Wie geht's dir?

00:01:12: Mir gehts deutlich besser und es sind zwei Lügen in deiner Ansage.

00:01:18: Ich sehe nicht frisch aus Auf jeden Fall nicht frischer denn je.

00:01:24: Ach naja

00:01:28: Und die zweite Lüge... Ah nee, da hab ich vergessen.

00:01:32: Müsste ich mir jetzt nochmal anhören.

00:01:33: Das können andere machen und versuchen die Lügel zu finden.

00:01:37: Nein, also mir geht es besser.

00:01:40: Gut ja könnte besser sein.

00:01:43: ich habe die letzten Tage ging so nämlich nicht so gut.

00:01:47: Was war los?

00:01:49: Ja das ist eine gute Frage.

00:01:52: Es war jedenfalls so dass mein Verdauungssystem nicht so wollte wie ich das wollte und war sehr unangenehm und es war sogar mit Fever begleitet.

00:02:02: Also es war wirklich richtig blöd.

00:02:04: Montesumas-Rache

00:02:06: Ne ne anders.

00:02:08: Also wie gesagt, das ist ja Montesumasrache sehr selten mit Fieber begleitet.

00:02:13: Naja aber wenn du das so beschreibst... also das ist natürlich jetzt wieder Pocket Diagnostik.

00:02:21: Das klingt so nach Lebensmittelvergiftung ein bisschen?

00:02:24: Ja wer weiß.

00:02:25: Also schwer zu sagen jedenfalls ich war da mit ein paar Tage beschäftigt.

00:02:30: Heute ist der erste Tag wo es wieder einigermaßen besser ist und vor allem das habe ich noch nie gehabt Es war so schlimm Also zu einem kurzen Zeitpunkt, dass ich mir sogar... ...dass ich mir eine Verspannung im unteren Rücken zugezogen habe.

00:02:43: Und zwar so doller!

00:02:45: Dass das wirklich ein Problem war.

00:02:47: also es tat richtig weh und heute ist das erste Mal wieder so, dass es nichts mehr wehtut.

00:02:52: Ich hinterfrag das jetzt nicht in dem Detail woher die Versparnungen unter den Rücken kam?

00:02:56: Also ich befürchte, dass sich daran lag, dass man halt viel im Bett lag.

00:03:00: Ah ok ja doch das kenne ich auch

00:03:03: Und das dann einfach irgendwie sich so zuzieht und der Körper nimmt man dann so eine Schutzhaltung ein.

00:03:07: Ja, und dann verspannt sich das immer weiter bis man dann irgendwie mal was Lockerndes

00:03:11: tut.

00:03:12: Das stimmt.

00:03:15: Aber es ist schön dass es dir wieder offensichtlich gut geht

00:03:18: oder besser geht.

00:03:20: Genau!

00:03:20: Und jetzt weiß ich wie.

00:03:22: da eine Korrektur muss ich noch bringen aus deiner Anfangsmoderation Es ist kein blauer Sweater Es ist mein Schlafanzug.

00:03:37: Ja, weil ich auch nach wie vor immer noch so ein bisschen der Ruhe fröhne und die sagt man nee ich habe ich nehme mir die Zeit mich noch auszuruhen damit es jetzt nicht gleich wieder losgeht.

00:03:51: Aber eine Windel braucht das denn nicht?

00:03:54: Ne ne so schlimm war's nicht.

00:03:55: Gut.

00:03:56: Ich hatte nämlich wirklich einmal Norovirus da da war es wirklich fünf vorwindelt.

00:04:01: das war nicht schön.

00:04:02: Da lag ich wirklich auch über Weihnachten im Bett.

00:04:05: Und da bin ich zu meinen Eltern gefahren, weil ich nicht alleine sein konnte einfach.

00:04:09: Weil mir geht es mal auch wenn ich dann auf dem Klo war der Kreislauf durchgerutscht habe.

00:04:14: Also das war wirklich nicht witzig muss ich sagen.

00:04:16: Das ist dann auch nicht mehr schön.

00:04:17: also das ist dann noch nicht mehr lustig.

00:04:19: Das stimmt schon.

00:04:19: Ich meine wir machen uns ja permanent lustig über solche Dinge aber das ist halt nicht mehr

00:04:22: Lustig.

00:04:24: Es gibt verschiedene Abstufungen von lustig und das war's dann schon nicht mehr.

00:04:31: Egal, es ist...

00:04:32: Ja wie geht's dir denn?

00:04:34: Ich bin ein bisschen durchgewolft wenn man das so bezeichnen kann.

00:04:39: Wir hatten ja in der letzten Woche das Akapella Festival was wir hier bestritten haben und das kam gestern zu einem Höhepunkt und seinem Ende für dieses Jahr zumindest Und das war sehr schön ging da mit einer Party einher die dann letztendlich dafür gesorgt hat dass ich gegen vier ungefähr geschlafen habe.

00:04:59: so ungefähr fühle ich mich auch.

00:05:02: Aber das war es wert, denn wir haben einerseits viele alte Bekannte wieder getroffen die zum Abschlusskonzert dann meistens irgendwie doch nach Leipzig kommen und sich das anhören.

00:05:13: Es war ausverkauft also zweitausend Leute im Gewandhaus.

00:05:18: Das ist schon auch immer wieder geil.

00:05:21: Und allgemein wird ein Festivaljahrgang der Im Prinzip so ein bisschen die ganzen Corona Kopfschmerzen die man die Jahre vorher immer noch mit gemerkt hat ein bisschen hat vergessen gemacht, denn wir hatten vorher also sagen mal es war halt einfach vorher immer mal so ein bisschen problematisch was zur Auslastung angeht weil Vorverkäufe nicht mehr so liefen.

00:05:44: Weil eben auch Abendkassen auf einmal nicht mehr zu liefern.

00:05:50: und dieses Jahr war das erste Festival seit Corona wo wir das Gefühl hatten man hat eigentlich davon nichts mehr gemerkt Fast alle Konzerte wirklich rammelfoll mit Ausnahme von dem Konzert am Montag, was aber verständlicherweise ein bisschen gefärbt war durch das, was hier passiert ist in Leipzig.

00:06:11: Das hat natürlich Spuren hinterlassen auch bei uns und beim Festival.

00:06:17: wir haben uns aber letztendlich dann doch dazu entschieden es durchzuführen weil unserer Meinung nach einfach die Gemeinschaft verarbeiten durch Musik, einfach eines der Werkzeuge ist die man dafür im Köcher hat um eben auch mit solchen Ereignissen umzugehen so schiessen und dämlich die auch sein mögen.

00:06:38: Von daher haben wir uns da auch zu entschieden das eben durchzuführen des Konzerts und das haben die Leute aufverstanden und war dann irgendwie satt in eine besondere Stimmung dadurch weil das Programm was das Ingenium Ensemble an dem Tag gesungen hat hieß Journey through life oder Journey of Life oder so in der Richtung, also wirklich von Geburt bis ins Paradies nach dem Tod sogar musikalisch sind sie gegangen und haben dann die zweite Zugabe.

00:07:07: im Prinzip bleibt sich und seinen Bürgern und allen die da irgendwie zu schaden gekommen sind gewidmet.

00:07:12: Das war ein sehr zu Herzen gehender Moment, der fast endete wie in den Passion einer Thomas-Kirche das nämlich sich eigentlich, obwohl vorher der Applaus sehr ausgiebig war nach der zweiten Zugabe erst mal keiner getraut hat zu klatschen.

00:07:28: Also es waren dann wirklich erstmal bestimmt zehn, fünfzehn Sekunden Stille und das hat für einen wirklich sehr anrührenden Moment gesorgt, der auch wirklich noch länger nachgehalten hat und auch noch länger nahehallen wird.

00:07:44: Und ansonsten haben wir wirklich tolle Konzerte erlebt dieses Jahr Und es ist immer wieder einfach so ein... Also bei allem Stress, den das macht und bei allem wie das auslaugt natürlich im Laufe einer Woche.

00:08:01: Du hast abends Konzerte dann gehst du hinterher meistens noch mit in die Lounge und da hält sie mir den Künstler und trifft Leute und nächsten Morgen wirst du dann wieder Mode und dann im Prinzip abends dasselbe und das halt über zehn Tage.

00:08:13: Das schlaucht dann schon irgendwann auch einfach weil du auch immer an der Verantwortungsposition bist ne?

00:08:17: Du bist ja immer ansprechpartner!

00:08:20: egal was die Leute haben, ob sie jetzt das Klo nicht finden.

00:08:23: Wenn du identifizierbar bist als Veranstalter oder als Intendant dann bist du auch immer fällig wenn es Fragen gibt und das ist einfach... Das ist auch anstrengend über die Zeit.

00:08:34: aber dass es so wert irgendwie jedes Jahr wieder.

00:08:38: und wir machen das so gerne weil einfach Es ist ein bisschen eine komische Familie, die Akapella-Familie.

00:08:46: Aber es ist eine Family.

00:08:48: Also das ist natürlich so'n bisschen die Nische der Nische.

00:08:52: Wir haben da ja schon mal drüber gesprochen Das macht die Familie so'nn bisschen quirky aber die ist halt dadurch auch sehr eng zusammengeschweißt und das ist irgendwie sehr schön Und von daher war das dieses Jahr wieder ne wirklich schöne Sache.

00:09:06: lässt mich dann mit dem Schlafmangel der heutigen Nacht auch noch eine ganze Weile gut umgehen.

00:09:12: Wir haben dann gestern noch lange getanzt, es gab Essen und es wurde gegrillt.

00:09:15: Es gab noch länger Party.

00:09:18: Man hat sich netten erhalten und ist dann irgendwann im Dämmerlichte nach Hause gelaufen.

00:09:26: Im morgendlichen Dämmernicht?

00:09:27: Ja!

00:09:29: Okay das ist ziemlich tolle.

00:09:32: Hast du heute Vormittag noch Termine gehabt?

00:09:34: Nur diesen Glücklicherweise.

00:09:36: Letztes Jahr habe ich den Fehler gemacht und es war wirklich ein Fehler zuzusagen, dass ich mit meinem Chor am Tag nach dem Abschlusskonzert einen Gottesdienst mache.

00:09:45: Und aus diesem Fehler hab' ich gelernt Das war eine scheiß Idee.

00:09:50: Wir haben ja danach auch aufgenommen glaube ich sogar

00:09:53: Ja das kann sein

00:09:54: Oder davor... Ich weiß es nicht mehr.

00:09:56: Also auf jeden Fall kurz da drum rum und da hast du schon gesagt, dass ist eine absolut dämliche Idee.

00:10:00: Also sagen wir mal der Gottesdieß war dann schon gut und alles.

00:10:03: aber Da habe ich mich dann doch noch mal ein bisschen anders gefühlt als heute.

00:10:08: Das ist ja auch wieder das, da bist du gleich in der nächsten Verantwortungsposition.

00:10:13: Irgendwann besteht das Leben aus Druck nicht auf der Bühne zu stehen und zu singen sondern aus Druck weil man halt eine verantwortungsvolle Position hat und dem ja auch gerecht werden will.

00:10:22: Man möchte sich ja nicht nachsagen lassen dass man auch vor des Peterprinzips geworden ist und die Unfähigkeit befördert wurde.

00:10:28: Ne genau!

00:10:29: Und es ist ja so, dass das schade ist.

00:10:32: darum... dass man am nächsten Tag nicht noch diesen, ich sag jetzt mal Erfolg kann man es schon nennen den ihr da jedes Jahr habt genießen kann weil man schon wieder mit dem Kopf völlig woanders steckt.

00:10:43: Ja wobei ich sagen muss doch schade

00:10:44: drum.

00:10:45: das

00:10:45: klingt jetzt vielleicht ein bisschen prätenziös aber ich also ich realisiere das gar nicht so in der Form ganz oft.

00:10:53: also das geht mir auch bei erfolgreichen Konzerten so weil man natürlich immer Also man ist ja drauf getrimmt irgendwie das Haarendersuppe zu suchen und zu gucken, was müsste man nächstes Jahr vielleicht noch anders machen.

00:11:03: Das heißt ich nehme das schon wahr als erfolgreiche Veranstaltung aber es ist jetzt nicht so dass sich da vier Tage brauche um das zu verarbeiten weil irgendwie... Ich kenne's ja kaum anders.

00:11:13: also seit ich bei Amacord bin gehört dieses Abschlusskonzert halt dazu Und die Party danach, das ist halt immer der Moment wo man das irgendwie mal verarbeitet und alles was dann sich so aufgestaut hat über die Woche rauslässt Und dann ist auch irgendwie gut, ich meine klar so die Tage danach da merkst du schon es ist jetzt nicht mehr a cappella also da hast du einfach deutlich mehr vom tag.

00:11:35: aber es ist an und für sich jetzt nicht so dass ich das ich mir da jetzt irgendwie auf den Schulter klopfen oder so gar nicht.

00:11:42: Auch wenn man das vielleicht sogar mal könnte.

00:11:44: Aber dafür gibt es auch einfach zu viele andere Dinge, die dann direkt wieder wichtig sind danach.

00:11:48: Die dann auch gemacht werden müssen.

00:11:50: Also so richtig runterkommen und das verarbeiten mache ich dann meistens wirklich erst im Urlaub, wenn der dann ja erst im Juni oder Juli ist?

00:11:59: Ich rede nicht davon dass man jetzt vier Tage lang nur sich beweihräuchert sondern einfach am nächsten Morgen mal aufstehen... ...oder eben nicht!

00:12:09: Und sich zu überlegen Ja Das war schön Jetzt geht es weiter, aber einfach nur diesen Moment zu haben durchzuatmen.

00:12:19: Das ist durchatmend und dafür muss man... das hat ja auch mal einen bedeutenden Leipziger HNO-Arzt gesagt der Michael Fuchs dass das gerade nach so auch sportlichen Auftritten die nicht nur sängere sportlich sind sondern auch überhaupt vom Körper das nicht verkehrt ist einmal sich zumindest ein paar Stunden einzuräumen zum Durchatmen.

00:12:38: Deswegen lassen wir ja nach dem Festival normalerweise die Woche frei weil wir es brauchen Weil das, was man natürlich sieht am Ende ist diese Woche voller Konzerte.

00:12:47: Was man nicht sieht ist dass die vier Wochen bis acht Wochen vorher also rein organisatorisch einfach wirklich krass und intensiv sind um nicht zu sagen die Hölle weil einfach so viele Dinge noch gemacht werden eingetütet werden es muss noch organisiert werden Es muss Korrektur gelesen werden Es müssen Dinge in Druck gegeben werden Das müssen Grafik gefreigegeben werden.

00:13:06: Also es sind so viele kleine Dinge Die man mitunter gar nicht sieht gemacht werden müssen und es gibt ja, es ist ja immer so.

00:13:15: Ich meine jeder der irgendwas schon mal organisiert hat oder in einem Betrieb vielleicht Arbeit Es gibt ja immer irgendwo Verzögerung im Betriebsablauf.

00:13:22: Es ist ja selten so dass das alles einwandfrei durchgeht uns keine Probleme gibt sondern es gibt Ja immer irgendwo Hürden die genommen werden müssen Und das sorgt dann halt dafür dass ein schon enger Plan eben noch enger wird und dann gibt's halt auch.

00:13:35: also dann wirds halt auch mal stressig.

00:13:37: Das ist eigentlich dieser Rattenschwanz, den man dann mit in diese Woche reinzieht.

00:13:42: Weswegen es am Ende wirklich auch einfach schlaucht... ...das ist aber eher der Grund warum's die Pause braucht weil du einen Kopf frei kriegen musst.

00:13:50: Vorher war alles acapella für drei Monate und jetzt ist das gut wenn mal eine Woche lang nicht alles a capella ist.

00:13:58: Wenn wir auch mal Orchester mit dazunehmen.

00:14:03: Kannst du das als Folgentitel nehmen?

00:14:06: Alles a capellas?

00:14:07: Sehr

00:14:07: gern!

00:14:09: Für mich ist wirklich... das klingt irgendwie kitschig, glaube ich.

00:14:12: Aber für mich ist es wirklich das befriedigendste Gefühl wenn ich den Eindruck habe die Leute hatten eine gute Zeit und den Eindruck hab' ich also vor allem auch beim Abschlusskonzert des Öfteren dass das eben was ist was auch wirklich wertgeschätzt wird.

00:14:31: und ich sag mal so wir machen's jetzt nicht für die Anerkennung sondern wir machen das weil wir das natürlich gut finden irgendwie auch.

00:14:40: Aber, sagen wir mal so dieses Wertschätzen und diese Anerkennung die wir hier erfahren, die sorgt natürlich dafür dass man eben auch mal über eine Grenze hinausgeht vielleicht.

00:14:50: Und eben nicht sagt ich mache jetzt hier Dienst nach Vorschrift wie einen Beamter und gehe dann siebzehn Uhr nach Hause sondern ich sitze dann eben vielleicht nochmal bis es noch drei zwanzig Uhr und gebe noch ein Interview und schreibe hier noch was und telefoniere dort nochmal nach.

00:15:03: Also dafür ist das schon wirklich wertvoll!

00:15:08: glaube ich sehr, sehr gern.

00:15:11: Freut mich dass du so positiv daraus gegangen bist.

00:15:13: jetzt aus diesen zwölf Wochen?

00:15:16: Ja doch!

00:15:16: Also es ist am Ende wirklich glaube ich das Wissen darum.

00:15:21: also wir haben ja wer das vielleicht nicht ganz verfolgt hat kurzer Abriss.

00:15:25: Ich schwafe heute viel wieder über Capellas aber letzte Woche schon.

00:15:29: Wir haben ja dieses Jahr den Wettbewerb mal ausgesetzt weil in den letzten Jahren sich abgezeichnet hat sagen wir mal, die Bewerbungszahlen was nachwuchs aus Hombels angeht mindestens stagnieren wenn nicht leicht zurückgehen.

00:15:42: und die Frage die wir uns gestellt haben ist erstens wie gehst du damit um?

00:15:47: Und zweitens woran liegt es.

00:15:49: Die zweite Frage können wir nicht abschließend beantworten weil es einfach wahrscheinlich ein multifaktorielles Problem ist.

00:15:56: das heißt über Corona haben sie schon auch mitgekriegt dass der Künstlerberuf jetzt nicht der aller stabilste ist ... ziemlich als Astor auch fallen gelassen wirst, wenn die Kacke am Dampfen ist.

00:16:11: Dann hast du einfach ja nicht proben können... Also auch das haben wir in den Jahren nach Corona als dann wieder Festivals möglich war gemerkt,... ... dass Gruppen einfach mit Defiziten gekommen sind bzw.

00:16:23: wirklich auch gesagt haben Wir konnten jetzt ein Jahr nicht probern.

00:16:26: Wir müssen erst mal aufholen.

00:16:27: also wir können uns so keiner Konkurrenz stellen.

00:16:30: Dann ist überhaupt die Sinnhaftigkeit von Wettbewerben so eine bisschen ne Frage.

00:16:34: Früher hast Du Wett Bewerber gebraucht um im Prinzip bekannt zu werden, um von Agenturen entdeckt zu werden.

00:16:40: Das ist in Zeiten von Social Media eine Frage, inwieweit es das wirklich noch so ist?

00:16:45: Auch wenn natürlich die Reputation, die unser Wettbewerb hat, sehr gut ist nach wie vor.

00:16:50: Trotzdem ist das sicherlich auch ein Faktor.

00:16:53: und aber was wir daraus gemacht haben, macht mich schon ein bisschen stolz, weil wir haben das im Prinzip umgewidmet vom Wett Bewerb zur Academy für dieses Jahr wollen aber perspektivisch gerne auf wiederen Wertungssegen machen.

00:17:06: Aber wir haben jetzt halt im Prinzip dieses Konzept, um eben sagen zu können die Gruppen, die nach Leipzig kommen wollen.

00:17:12: Die kriegen trotzdem was geboten und was Tolles auch gebotene weil die Academy war kostenlos wo dann eben die eigentlichen Jury-Mitglieder, die den Wettbewerb bewertet hätten, dann eben Workshops geben mit den Gruppen arbeiten und also wirklich ein Bildungsangebot schaffen dass sie etwas mit nach Hause nehmen können und was Substenzielles mit nachhause nehmen können.

00:17:34: wirklich irgendwie eine tolle Sache gewesen, dass wir das jetzt so mit an der Hand haben.

00:17:40: Das freut mich aber den Wettbewerb wird es deswegen nicht mehr geben sondern wir gucken jetzt einfach von Jahr zu Jahr und schauen wie die Bewerbungs- und Bewerberlage ist.

00:17:51: Es ist ja auch immer so Wir sortieren ja vor also wir lassen jetzt nicht jeden ins Hauptfeld Wobei das immer übermäßig streng klingt.

00:18:02: So ist es jetzt wahrscheinlich gar nicht.

00:18:05: Aber es ist schon so, dass wir erst mal eine Bewerberlage brauchen.

00:18:07: Die man auch gewissens einen Publikum vor den Asen setzen kann und dann eben eine Menge in der sich ein Wertungssing lohnt.

00:18:20: Wir hatten hier gerade Besuch wie man vielleicht gehört

00:18:22: hat?

00:18:22: Wir haben im Flitzer am Hintergrund!

00:18:27: Man hat sich hier gerade ein Papier geholt zum Malen.

00:18:32: Also wer weiß... Vielleicht gelingt es dir sogar oder ist es dir gelungen wenn man das hört?

00:18:39: Ich hoffe, es hat jetzt nicht zu sehr gut zu sagen deine Rede abgeschnitten.

00:18:43: Vielleicht kannst du das ja so ein bisschen leiser machen?

00:18:45: Ich weiß jetzt nicht wie laut es war.

00:18:47: Kannst du mal gucken!

00:18:47: Das wird sicherlich kein Problem sein.

00:18:51: Es ist immer interessant wenn ihr die Regieanweisung mithört, die wir uns gegenseitig zusprechen weil wir schneiden ja nix.

00:18:58: Eigentlich nicht.

00:18:59: Also ich

00:18:59: sowieso nicht.

00:19:00: Ich sowieso nichts.

00:19:01: Das macht da immer der Herr Polas

00:19:03: Ja Wenn er die Zeit findet und uns nicht vergisst, was er machen soll.

00:19:08: Naja Also ich meine das ist ja sowieso das Verrückte, dass ich hier gar nix schneide.

00:19:14: Ich nehme hier nur auf und das mache ich auch meistens unpünktlich noch dazu.

00:19:19: Wobei

00:19:19: es heute an

00:19:20: mir

00:19:20: lag.

00:19:23: Naja würde ich jetzt nicht sagen!

00:19:25: Ich habe mein Handy ja nicht geladen.

00:19:26: Ach

00:19:26: so?

00:19:27: Ja gut geschenkt.

00:19:29: Herr Stett weil wir beim Thema sind deine drei liebsten Akapella-Stücke.

00:19:38: Das ist schwierig...

00:19:42: die acapella Stücke, das schließt ja sämtliche Chorwerke mit ein.

00:19:46: Das

00:19:46: ist korrekt!

00:19:47: Naja aber wirklich acapeller.

00:19:48: also jetzt kommt mir nicht mehr Tamolmesse da ist nämlich Orchester dabei.

00:19:56: Also es schwer zu sagen weil man kann nicht jedes werk so jederzeit immer singen und ich kann auch nicht jedes Werk zu jeder Zeit immer hören Und meistens ganz oft habe ich bei mir beobachtet dass diese Stücke die ich lange nicht musiziert habe die ich aber sehr gerne mag, dass sie dann auf dieser Skala sehr weit nach oben rutschen oder sich selber nach oben befördern.

00:20:23: Aufgrund der Zeit, die sie nicht gesungen wurden durch mich oder gehört.

00:20:28: Oder die überhaupt zu selten bisher gesungen worden und andere Rutschen nach unten.

00:20:32: Nicht weil ich sie nicht mehr erleiden kann sondern weil ich Sie oft genug gehört habe.

00:20:39: Ich mag sie trotzdem immer noch sehr gerne.

00:20:41: Allerdings ist es jetzt nicht so dieser Druck, dass man sie endlich mal wieder hören oder singen möchte.

00:20:48: Ich fange jetzt einfach mal an die Stücke aufzuzählen, die mir in letzter Zeit zu durch den Kopf ging und zwar von Gustav Schreck führe mich sehr selten gesungen.

00:21:01: leider großartiges Werk.

00:21:04: Leider auch ein bisschen länger.

00:21:06: Weißt du welcher?

00:21:06: Sechs stimmiges Chorwerk.

00:21:07: Weisst

00:21:08: du welchen Chor das gerade singt das Stück und wer das im Repertoire hat und gerade auch wieder gesogen hat?

00:21:12: öffentlich

00:21:14: Tomanacore?

00:21:15: Meiner.

00:21:16: Wirklich?

00:21:17: Ja!

00:21:18: Ach, wenn ich das gewusst hätte...

00:21:19: Soll ich dir da mal die Aufnahme zukommen lassen Herrstedt?

00:21:22: Das wäre schön,

00:21:23: das wär schön weil ich kenne nur eine Aufnahme bisher davon und die ist vom Vorgänger des Kollegen im Tomanum entstanden nämlich von unserem Sommerklänge-Projekt Core.

00:21:35: Ja.

00:21:36: Im Jahr twohundsechzehn oder siebzehn.

00:21:37: Entweder als sechzehnt oder siebtzend war das.

00:21:39: Ich weiß nicht mehr genau in welchen dieser beiden Jahre.

00:21:43: Und also wir haben in beiden Jahren ein Projekt gehabt, aber ich weiß nicht mehr welchen das halt zur Aufführung kam.

00:21:49: Das Werk und es müsste noch eine Aufnahme aus einer Motete geben Aber dass ist mir unbekannt welche das war.

00:21:59: Es kann ich gerade nichts sagen.

00:22:01: Ich weiß nicht ob ich da jetzt schon tief blicken lasse Aber du wirst es dieses Jahr noch hören das Stück live?

00:22:10: Ach so!

00:22:11: Nee das ist überhaupt nicht zu tief geblickt.

00:22:12: Da können wir doch auch nochmal drüber reden vielleicht nächste Woche Aber das ist doch sehr, sehr schön.

00:22:17: Da freue ich mich drauf!

00:22:18: Genau

00:22:18: also wir haben es gerade zur Open Stage gesungen und das begleitet uns jetzt schon eine ganze Weile weil's mir eben geht wie dir.

00:22:22: Ich finde das Stück so geil und wird so selten gemacht aus irgendwelchen Gründen.

00:22:25: Ich weiß auch nicht warum Weil Gustav Schreck also neben.

00:22:28: wahrscheinlich ist sein stille Nachtsatz der bekannteste von ihm könnte ich mir vorstellen.

00:22:33: Sein Oratorium Christus der Auferstandene.

00:22:36: was ich eigentlich singen sollte aber dann leider krank absagen musste mit dem sächsischen Kammerchor Hätte ich gerne gemacht, ist auch krass.

00:22:44: Also ein unfassbar unterschätzter, Direktor.

00:22:48: Unfassbar underschätzter Komponist finde ich und führe mich als einer der schönsten Koral-Moteten die es so gibt, finde ich.

00:22:58: Man hat ja manchmal das Gefühl bei Stücken... Die Leute haben in dem Moment wirklich von oben kurz eine Nachricht gekriegt.

00:23:06: Das war also bei Bach regelmäßig aber es gibt eben auch andere Meister, also Maurersberger zum Beispiel mit Weihnacht.

00:23:12: Das ist auch so ein ähnlicher Fall!

00:23:14: Das sind einfach so once in a lifetime Stücke die einfach geil sind und nicht sterben werden.

00:23:22: Bin ich überzeugt dass das auch in hundert Jahren, zweihundert Jahren noch geil gefunden wird.

00:23:25: die Musik

00:23:26: Also es hast du moderatorisch mal wieder sehr gut hinbekommen weil ich jetzt Zeit hatte nachzudenken und zwar sind mehrere Stücke mir eingefallen in der Zeit in der Du gesprochen hast Und ich muss mich jetzt entscheiden, ich teile mal meine Gedanken.

00:23:40: Also... Ich habe jetzt einige Akapellerwerke auch verwendet die oder werde ich jetzt sagen, die wir selber schon gesungen haben und welche, die ich vielleicht gerne mal selber gesungen hätte, die aus dem Chor rausgehen?

00:23:54: Und man nehmen mir bitte die in völlig wahllosere Enfolge an!

00:23:58: Ja also überhaupt mit Gustav Schreck diesem Werk und so.

00:24:02: Und zwar das Lied von Nicht Verstehen haben wir leider nie gesungen.

00:24:09: Hätte ich gerne mal gesungen, aber ist immer sehr aktuell nach wie vor und trifft sehr vieles genau ins schwarze.

00:24:20: kann man sich wirklich mal anhören dann auch auf selber eine Ebene das Lied laut sein dass es auch von maybebob Auch sehr, sehr gut ist von Babybob.

00:24:37: Das kenne ich nicht das kann schon sein klickt doch

00:24:41: Genau auch sehr, Sehr gut geht in die gleiche Richtung.

00:24:44: ist zu Corona entstanden oder kurz davor kurz Davor ist es entstanden.

00:24:48: es gab dann zu Corona noch mal einen Remake davon.

00:24:55: Dann war sich selber sehr gerne schon gesungen habe und jederzeit immer wieder höre gerne und selber singen ist das Lied ein Engel von den Weissgals.

00:25:07: Und dann war es noch ein weiteres Stück, was mir eingefallen ist.

00:25:13: Das ist mir jetzt aber während ich gesprochen habe schon wieder entfallen.

00:25:17: also Es gibt wirklich sehr viele sehr schöne auch acapella Werke die nicht in dem Sinne klassische Chore Musik sind sondern eben wirklich acapeller acapellar Gruppenwerke und diese gehören dazu die ich gerade aufgezählt hab.

00:25:36: gerne würde ich einige davon widersingen.

00:25:37: Das glaube ich dir gerne, das sind wirklich schöne Stücke dabei!

00:25:42: Das ist ja das Faszinierende an der Aka Pella Szene.

00:25:44: da ist ja von bis alles drin.

00:25:46: also da kannst du ja wirklich von Chore Musik aus dem vierzehn Jahrhundert bis hin zu Aka-Pella Gruppen, Aller, Wise Guys, Babybob etc... Da ist ja so viel Spektrum auf der Skala und es ist ja unfassbar cool.

00:26:01: Von daher kann ich das sehr gut nachvollziehen wie und was du da ausgewählt hast Und weil ich gerade von der Musikgeschichte sprach, ein kurzes Update vielleicht bevor wir so langsam schon zum Ende kommen.

00:26:12: Denn Herr Städt hat spontan, sagen wir mal Issues ein bisschen bekommen zeitlich und an anderer Stelle.

00:26:22: das heißt wir machen es nicht ewig heute.

00:26:27: Das bringt mich dazu dass also Ich habe sie schon zwei drei Mal gesagt aber jetzt stimmt wirklich mein Buch in den letzten Zügen liegt.

00:26:35: Ich bin in der letzten Korrekturphase.

00:26:38: Es ist... ich habe die Grafik vorliegen, ich hab das Innenleben vorliegt und ich weiß wie es aussehen wird.

00:26:44: Es geht jetzt nur noch einmal darum alles sich durchzugucken und final abzusegnen und dann geht das Ding in Druck.

00:26:50: Und wenn das Ding im Druck ist, sind's ungefähr zwei Wochen, die es noch dauert und dann hat Herr Polas ein Buch ausgebracht.

00:26:58: Das fühlt sich sehr komisch an.

00:27:00: Ja, das glaube ich total Das glaube ich sofort, vor allem weil so viel Arbeit dahinter steckte.

00:27:05: Und da wirst du dich sicher auch sehr freuen wenn es dann angekommen ist.

00:27:08: was also das dann in Realität auch haptisch zu

00:27:12: erleben?

00:27:13: Auf jeden Fall werde ich das!

00:27:15: Ich habe ansonsten noch eine Empfehlung für euch, von der ich hoffe dass ich sie nicht schon mal irgendwann los geworden bin... ...das ist die Serie Sucks Hashing.

00:27:24: Kannst Du Dich dran erinnern, dass ich das schon einmal empfohlen habe?

00:27:26: Kürzlich vielleicht?

00:27:27: Nee,

00:27:29: läuft auf HBO Max Fantastische Serie, kann ich nur empfehlen.

00:27:34: Geht um eine Familie um einen Milliardär der ein Medienimperium sich erschaffen hat und die Nachfolge dieses Milliardäres um dass sich die Kinder sehr bemühen das sind vier und da geht es ziemlich drunter und rüber ist unfassbar unterhaltsam.

00:27:53: Es sind wahnsinnig geile Locations an denen gedreht wurde weil es eben eine Familie mit sehr viel Geld ist.

00:27:58: Ja, also da sind die schönsten aller schönsten Orte zu sehen.

00:28:04: Und das sagen wir nicht.

00:28:05: oder das sage ich nicht weil ich von HBO irgendwie bezahlt werde, sondern weil ich das wirklich aus dem innersten Herzen sehr gut finde.

00:28:10: Also die ersten zwei Folgen habe ich gebraucht und dann hat es mich echt gefesselt muss ich sagen kann ich nur wärmstens empfehlen.

00:28:17: Ansonsten Herr Stett hast du noch irgendwas was du los werden musst bevor die technische Limitierung dich wieder aus dem Geschäft reist?

00:28:28: Also außer dass es mich natürlich wahnsinnig ärgert, dass sich die technische Limitierung gerade aus dem Geschäft reißt.

00:28:35: Man muss auch dazusagen ist nicht auch eine organisatorische Limitation gewesen jetzt.

00:28:40: Man hätte das verhindern können.

00:28:41: also geht einfach der Saft aus schlicht und ergreifend und zwar von den Kopfhörern.

00:28:45: Wir haben uns jetzt gerade noch darüber unterhalten, dass wir wenig schneiden.

00:28:48: Jetzt davor habt ihr einen Schnitt erlebt, den ihr vielleicht gar nicht gemerkt habt.

00:28:53: Da muss man aber sagen, wir haben ja im Vorhinein schon eine ganze Weile telefoniert.

00:28:56: Aber das hatte auch einen guten Grund.

00:28:58: Also das war jetzt nicht einfach nur weil wir uns mal wieder hören wollten sondern da gab es Dinge zu planen große Dinge zu Planen.

00:29:05: von daher

00:29:06: war

00:29:06: das nötig.

00:29:06: Sehr

00:29:07: sehr große Dinge.

00:29:07: Ja

00:29:09: also wünschen euch eine fantastische Woche.

00:29:12: ich schließe mit dem nächsten Gedicht aus der Reihe von Ritter Fips von Heinz Erhardt und damit wünschten wir euch Einen schönen, hoffentlich sonnigen Start in die Woche mit wenig Wind und Regen.

00:29:27: Dem schließe ich mich an!

00:29:28: Ich wünsche euch natürlich immer alles Gute und seid fein lieb zueinander.

00:29:32: Genau.

00:29:33: Ritterfips und das Geigenspiel Mit falschen Tönen doch nicht Feige strich Fips die Seiten seiner Geige bis ihm die Mutter sagte Fips Ich dreht nicht gern dir auf den Schlips, doch darf ein Phipps von Phippsenstein nicht bloß ein kleiner Geiger sein.

00:29:51: Du bist der Mitweltgrößeres

00:29:52: schuldig.".

00:29:53: – Na schön!

00:29:54: sprach da der Sohn geduldig.

00:29:56: Ich weiß was Größeres.

00:29:58: ich lage zu Meister Bimm und Lerne Prace.

00:30:02: Schlussfolgerung Man kann des größeren Hohlraubens wegen weit mehr noch in einen Cello legen.

00:30:10: In diesem Sinne… Spitze.

00:30:12: Weiter so.

Über diesen Podcast

Zwei ehemalige Mitglieder des berühmten Leipziger Thomanerchores sprechen über die Dinge, die sie im Leben bewegen. Der eine wird Pilot, der andere steht als Sänger und Tenor von amarcord auf den Bühnen dieser Welt. Beide verbindet eine über 15-jährige Freundschaft und die gemeinsame Vergangenheit in einem der ältesten Knabenchöre der Welt. Auf der Grundlage dieser Chemie kommen verschiedenste Themen des Alltags der beiden, sowie Chorerfahrungen zur Sprache. Was macht man bei einem Treibstoffleck im Flugzeug? Wie landet man in einem Vokalensemble? Und wie ist eigentlich der Papst so drauf...?
Julius Sattler und Robert Pohlers geben in ihrem Podcast Distanz & Gloria die passenden Antworten.

von und mit Julius Sattler und Robert Pohlers

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