Distanz & Gloria

Distanz & Gloria

Transkript

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00:00:20: Sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf,

00:00:22: zwölf.

00:00:23: Ah, er ist fertig.

00:00:41: Und damit herzlich willkommen zurück zu Distanz und Gloria!

00:00:46: Wir melden uns aus der Sommerpause zurück.

00:00:48: wir sind wieder da.

00:00:49: ihr könnt beruhigt aufatmen.

00:00:52: Euer Leben hat wieder einen Sinn und einen sinnstiftenden Podcast.

00:00:56: Endlich ist es wieder soweit.

00:00:57: Der Herr Stett ist wieder im Lande und ich auch.

00:01:01: Er sitzt wenn Ich das richtig sehe in seinem Karpuff bei Frankfurt.

00:01:04: Das wird er uns aber gleich selber sagen.

00:01:06: Es gibt wahnsinnig viel zu erzählen, unglaublich viel aufzuarbeiten!

00:01:09: Es sind unfassbar viele Dinge passiert.

00:01:12: das werden wir jetzt gleich alles Stück für Stück wegpodcasten.

00:01:16: doch zunächst die alles entscheidende und wichtige Frage Herrstedt wie geht es dir?

00:01:21: Ich stelle die Frage nochmal muss man ja vielleicht der Transparenz halber sagen Wir wollten eigentlich am Sonntag schon mal aufgenommen haben.

00:01:27: das scheiterte dann an technischen Problemen.

00:01:29: Jetzt sind wir wieder da jetzt ist alles geladen jetzt ist Alles gut.

00:01:33: hier sind wir Herrstedtt.

00:01:34: Wie geht's dir?

00:01:37: Also man muss dazusagen, guten Tag.

00:01:41: Guten Abend!

00:01:42: Guten Morgen.

00:01:43: wie auch immer zu welcher Zeitzone der Podcast gehört wird das muss man nicht dazu sagen dass es klar.

00:01:49: aber was man dazu sagen muss ist Es sind keine technischen Schwierigkeiten gewesen.

00:01:54: wenn man es genau nimmt sitzt das Problem in der Regel zwischen den Kopfhörern und zwar in dem Fall war das auf meiner Seite.

00:02:06: Ich glaube es lag daran, dass ich komplett verdudelt war.

00:02:10: An dem Tag bin ich wirklich der Meinung gewesen das du mit die Technik jetzt ein Strich durchdeichner macht und das habe ich Herrn Polters auch so kommuniziert.

00:02:19: Und dann hat er allerdings einen entscheidenden Satz gesagt und zwar hast du dann gesagt Es ist wie wenn man erklärt warum man die Hausaufgaben nicht gemacht hat.

00:02:28: Das hast du gar nicht so gemeint aber es ist vielleicht auch doch.

00:02:31: auf jeden Fall ist es dann in meinem Kopf doch klar geworden dass ich einfach zu blöd war Alle meine Geräte entsprechend gescheit zu bedienen, weshalb sie nacheinander nämlich drei oder vier Geräten waren das aufgegeben haben.

00:02:45: Und ja wollen wir nicht weiter Bezug darauf nehmen.

00:02:49: ich freue mich dass wir jetzt hier sitzen insofern mir geht es gut.

00:02:51: und mir ist noch eine andere Sache klar geworden die ich auch noch erzählen möchte.

00:02:56: du hörst sie zum zweiten mal aber ich möchte trotzdem erzählen Ich höre ja wenn ich Sport mache Fahrrad fahre zb vor allem dann oder auch beim Autofahren, wenn ich zum Flughafen fahre gelegentlich oder sehr gerne Podcasts bzw.

00:03:14: eigentlich sogar noch lieber Hörbücher weil Hör Bücher sind ja Bücher und die sind geschrieben um eine gewisse Dramatik zu beinhalten eine Dramaturgie eigentlich und zum Zuhören anzuregen.

00:03:31: Podcasts sind das auch Aber wie bei uns ist es ja ganz, weil für ganz vielen Podcasts so dass sie keinem roten Faden in dem Sinne folgen bzw.

00:03:40: dieser rote Faden ist erkennbar.

00:03:41: aber die Menschen, die sprechen und den Podcast ausführen sind nicht unbedingt geschult in dem was sie da tun.

00:03:54: Und das ist mir da aufgefallen Weil ich seit einiger Zeit den Brown Romane höre gesprochen von Wolfgang Pampel.

00:04:06: Ein hervorragender Synchronsprecher, ein deutsches Synchronensprecher der das natürlich gelernt hat.

00:04:11: und dann habe ich danach gedacht, komm hörst du mal einen Podcast?

00:04:15: Und zwar ist es der Podcast von der deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt und da ging es um den Flugzeugentwurf der Zukunft in dem aktuellen System Luftfahrt.

00:04:24: was wir haben also der Unterschied ist er dass man eben nicht das System komplett auch übernaufen wirft was vielleicht auch notwendig ist.

00:04:30: aber bis dahin muss man trotzdem vorankommen und das eigene System, was wir gerade haben nutzen um es noch effizienter zu machen kurz gesagt Energie zu sparen in allen Ecken und Enden wo's geht.

00:04:42: Und... Das ist ein Interview mit zwei Autoren und einer Interviewerin und alle drei haben nicht gelernt wie man spricht also Aufband oder überhaupt Theater was auch immer sind nicht in die Sprachschule gegangen Oder haben es auf eine andere Art und Weise gelernt.

00:05:04: Und das merkt man, ist mir aufgefallen.

00:05:06: Ich habe gedacht ich hört sich weg Es hat sich dann auch nach und nach weg gehört.

00:05:09: aber dann bin ich zum Hörbuch zurückgekehrt und ich fand's ganz toll... ...und hab das weißes immer mehr zu schätzen.

00:05:15: also das andere stört mich nicht Aber es ist mir nur aufgefallen aber ich weiß es immer mehr.

00:05:18: zur Schätzung wenn Menschen echt sprechen können sowas auch Nachrichtensprecherinnen Radiomoderatoren verschiedene solche Berufe Sänger Einer sitzt mir gegenüber, das heißt in unserem Podcast ist es auch so.

00:05:33: Manchmal höre ich mir doch Teile der Folge aus versehen an.

00:05:36: Dann merke ich dass was uns da beide unterscheidet

00:05:42: Wobei man ja sagen muss Dass das bei mir schon ein bisschen davon abhängig ist wie wach bin ich Wie agitiert bin Ich?

00:05:48: auch wenn das ein Thema ist was mich sehr bewegt dann achte ich nicht mehr wahnsinnig Genau darauf wie gut ich jetzt artikuliere Und allgemein, also ich finde das ja auch prinzipiell nicht schlimm.

00:05:59: Es geht eigentlich mehr darum, finde ich, dass man nicht so nuschelt.

00:06:03: Also dass es wirklich verständlich bleibt und das hat man halt meistens bei Leuten die sagen wir jetzt nicht für Mikrofonerfahrung mitbringen eben nicht.

00:06:11: Das ist eben oft das Problem sind etwa zu weit weg oder zu nah dran und dann popt's auf dem Mikrofon.

00:06:16: Das sind ja alles so Dinge.

00:06:17: dafür brauchst du eine gewisse Erfahrung was Aufzeichnung und Tonaufzeichnungen angeht.

00:06:23: aber wenn das ein bisschen Lokalkolorit hat, dann finde ich das auch gar nicht schlimm.

00:06:28: Im Gegenteil, das kann ja total ein Scham haben wenn ich an bestimmte Menschen denke die auch in Leipzig hier hohe Ämter bekleiden.

00:06:36: kulturell Das ist ja ganz fantastisch dass sie eben nicht mit ihrem Dialekt hinter dem Berg halten sondern den sogar schaffen bis ins Englische zu kultivieren.

00:06:46: Ich find' das auch absolut großartig.

00:06:48: man kann ja auch deutlich Sexes sprechen wie man intersexischen Lorelei von der Lane erfolgt Erkennen kann.

00:06:56: Das

00:06:58: ist ja da ganz oft auch die Vokalfärbung, jedenfalls sind die Beine länger als der Hals und ich finde das alles nicht schlimm.

00:07:05: aber ich weiß es umso mehr zu schätzen.

00:07:08: Das wollte ich dazu sagen.

00:07:10: Herr Stett jetzt kommen wir zur Sache.

00:07:15: Hat es du denn diesen Sommer ein Highlight?

00:07:21: Mehrere Also einige Highlights und es gab eigentlich schon eins, was besonders rausstarr oder am hellsten leuchtete.

00:07:34: Das hellste Licht dieser Highlights.

00:07:39: Kann man gar nicht vorstellen welches du meinst?

00:07:42: Ja ich weiß auch nicht also was das gewesen sein könnte.

00:07:46: Wobei ist ja doch eine wichtige Information für die Herrscharen an Frauen da draußen einer der begehrtesten Junggesellen, der Leipziger Nordvorstadt quasi jetzt vermarkt ist.

00:08:01: Ja dazu möchte ich dir ganz herzlich gratulieren oder eigentlich euch beiden.

00:08:04: Vielen Dank!

00:08:05: Das war wirklich Herr Polos hat geheiratet auf Deutsch gesagt

00:08:09: und Frau Polos

00:08:10: auch.

00:08:13: Und das ist wirklich eine ganz wunderbare Feier gewesen.

00:08:17: es war wirklich sehr schön.

00:08:18: Ich war lange nicht mehr so lange wach.

00:08:21: also normalerweise gehen wir ja um elf spätestens ins Bett.

00:08:24: halb zwölf ist schon spät.

00:08:27: je nachdem wenn ich so lange arbeiten muss gehe ich natürlich danach auch ins Bett aber eben nicht nur um zu feiern.

00:08:32: das mache ich eigentlich nicht mehr.

00:08:34: und dass an dem tag war es ja wurde es schon langsam am horizonte hell und das fand ich schon bedeutend und das habe ich auch sehr sehr sehr genossen muss ich sagen wirklich sehr.

00:08:49: Das problem ist, dass sich in einer Woche später wieder bei einer feier war ... die sehr schön war, wo ich auch sehr lange wach war.

00:08:58: Und so nach und nach merkt man dann doch... ... dass man ein bisschen älter geworden ist.

00:09:02: Dass man keine achten mehr ist?

00:09:03: Ja

00:09:04: ja!

00:09:05: Aber es war trotzdem auch sehr sehr schön.

00:09:08: Nicht so schön wie in der Hochzeit natürlich oder anders auf eine andere Art und Weise schön,... ... weil ich da heute wieder getroffen habe, die ich sehr sehr lange nicht gesehen hab.

00:09:15: Es hat nämlich einen Kollege von der Austrin Airlines bei der ich vorher geflogen bin und mich und uns die ganze Familie eingeladen.

00:09:25: Und das war wirklich schön, da wieder Gesichter zu sehen, die man seit über zwei Jahren nicht gesehen hat.

00:09:29: Das ist

00:09:31: ja keine Frage von besser oder schlechter am Ende.

00:09:33: Es gibt viele Dinge, die wunderschön sind auf ganz verschiedenen Arten und Weisen schön sind.

00:09:41: Grundsätzlich muss man aber natürlich sagen dass die Hochzeit so wie sie war und so toll wie sie auch deswegen nur so möglich war weil wir so großartige Trauzeugen Hatten.

00:09:52: Unter anderem sitzt mir einer davon gegenüber.

00:09:56: Hatte du noch gar nicht erwähnt, ne?

00:09:58: Nee ich glaube nicht!

00:10:01: Der Herr Städt hat nämlich einen überragenden Job gemacht als Trauzeuge das muss man mal so sagen wie auch mein Bruder und die Schwester meiner Frau.

00:10:11: Die haben uns da wirklich den Rücken freigehalten so gut es ging.

00:10:14: Es war wirklich ein ganz besonderes Wochenende muss man ja sagen denn diese Janusamtliche Hochzeit war schon eher Wie das immer so ist heutzutage Und dann hatten wir an dem Sonntag die Kirsliche Traum.

00:10:23: Ne, das war wirklich ganz besonders und ich glaube es ist dem sehr gerecht geworden dass man ja sagt ein Hochzeit macht nur einmal im Leben... ...und ich glaube besser als das wird es eh nicht werden.

00:10:40: von daher also

00:10:42: Ja Es war wirklich toll!

00:10:45: Das gesamte Wochenende eigentlich, das ging ja Freitag los.

00:10:49: Das Verrückte ist, das hat sich irgendwie so angefühlt wie eine indische Hochzeit wo man erst in Leipzig quasi was gemacht hat.

00:10:57: Dann hat man den Tag dazwischen anfünschtig und frei, was ja nicht so ist.

00:11:00: Man trifft dann irgendwelche Leute die dann erst anreisen oder irgendwas.

00:11:03: Ja!

00:11:04: Man feiert ja trotzdem... ...und dann isst da noch ein Grillen- oder Nachmittags Kaffeebuffet oder was auch immer der da gemacht habt am Nachmittag.

00:11:15: Und dann Sonntag ging es ja weiter mit dem... Trauung.

00:11:18: und dann am Montag da noch dieses herrliche Frühstück, was es da gab.

00:11:22: Und dann fuhr man ab.

00:11:24: Auch die Abreise ist immer ein Event trotzdem noch weil man abschließt sich von Menschen.

00:11:27: Man nimmt jemanden mit.

00:11:29: also ja...

00:11:32: Hatte ich dir die Geschichte des Saxophonisten erzählt?

00:11:38: Ja aber unterhalte die Massen!

00:11:43: Es gibt einen ganz fantastischen Duo in Leipzig.

00:11:49: Ich glaube, kennengelernt haben wir uns mal bei einem Projekt, wo wir unabhängig voneinander gebucht waren am Akkord und die beiden.

00:11:56: Es ist Saxophon- und Keyboard.

00:12:01: Wir sind irgendwie total auf einer Wellenlänge, es hat total Spaß gemacht, dann haben wir noch das eine oder andere Projekt zusammengemacht bzw.

00:12:05: den einen oder anderen Auftritt zusammen gehabt.

00:12:07: Das war immer total cool!

00:12:08: Und ich liebe die Musik.

00:12:09: von denen kann ich auch völlig wahllos alles empfehlen.

00:12:17: sehr anrührend emotional und ich hatte eigentlich gefragt, ob es möglich wäre dass die vielleicht bei uns auf unserer Hochzeitsfeier spielen.

00:12:26: Und ich hatte mit Antonio dazu mich ausgetauscht der dann sagte das ist schwierig sind wir beide schon im Urlaub im Sommerurlaub.

00:12:34: Das Schicksal schreibt ja manchmal wirklich die abgefahrensten Geschichten.

00:12:36: und in dem Fall ist es wirklich so gewesen denn am Tag unserer Trauung ist es so gewesen mit seiner Familie ungeplanter Maßen einen Tag eher aus dem Urlaub wieder zurückgekommen ist.

00:12:51: Und dann durch reinen Zufall an den Tag der Trauung, wir hatten elf Uhr unseren Traugottesdienst und neun Uhr dreißig war noch normaler Gottesdienst in der Kirche in diesem Neun-Uhr-Dreißig-Gottes-Dienst war weil er in unserer Gemeinde mit ist und wurde dann hinterher angesprochen von Leuten die zu unserem ... zu unserer Festgemeinschaft gehörten.

00:13:12: Ach Mensch, ja cool dass du auch da bist und spielst du... ...und er wusste erst gar nicht was los ist.

00:13:16: Er hat gefragt wieso?

00:13:16: Was ist denn hier?

00:13:17: Und dann hieß es also, ja hier heiratet der Polos so nach dem Motto,... ...und dann hatte er mir am Telefon, weil ich das musste ich noch mal genau abfragen,... ...hatte mir am telefon gesagt, dann hatte ich nur noch zwei Optionen.

00:13:27: Entweder ich bewege mich sehr schnell weg davon und fliehe oder ich hol mein Saxophon.

00:13:30: Dann hat er wirklich sein Saxophono geholt und mit unserem Organisten zum Eingang dort improvisiert bzw.

00:13:37: dann auch die Chorelle mitgespielt.

00:13:38: und das war.... So geil, weil ich wusste das natürlich nicht.

00:13:43: Ich kam dort an, blieb im Prinzip auf der Schwelle da Kirche stehenhörte Saxophon und wusste Das muss Antonio sein!

00:13:50: Das kann kein anderer sein.

00:13:51: Der hat auch so einen ganz speziellen Klang, der doch so ein geiles Saxophonen.

00:13:56: Und es war so surreal Weil ich erst dachte vielleicht habt ihr irgendwas eingerührt oder meine Kollegen haben irgendetwas eingerört.

00:14:03: Aber diese Geschichte wie's dazu kam ist so absurd Es kannst du dir nicht ausdenken.

00:14:08: Es war völlig verrückt.

00:14:09: Und ich fand das so geil, dass er das auch einfach gemacht hat sich da dazuzustellen und zu spielen.

00:14:15: Das war...das im Prinzip ging es schon mit einem Highlight los bevor's überhaupt angefangen hatte.

00:14:19: Und das war schon wirklich wirklich geil!

00:14:22: Ist Jagd sehr eins?

00:14:23: des Anderes muss man dazu sagen?

00:14:25: Ja

00:14:25: ja schon

00:14:28: Aber das ist ...das wusste ich auch in der Detailtreue noch nicht Dass das so ist.

00:14:33: Ich hab gedacht, dass sie engagiert ist.

00:14:36: Da stand ihr auch nicht im Programm.

00:14:37: Das

00:14:38: haben wir alle gesucht.

00:14:39: Was geht, was ist das?

00:14:41: Also der Zufall war wirklich dass er einfach früh in dem Gottesdienst war und im Prinzip unserer sich ja mehr oder weniger nahtlos an den Gottesdiensten angeschlossen hat dann Und er einfach nur nicht schnell genug weg war und dann angesprochen wurde von Leuten.

00:14:53: Es ist absolut großartig.

00:14:54: also ich finde es wirklich toll.

00:14:56: Also man kann auch sagen es sollte dann so sein Es war irgendwie... Man muss

00:15:00: aber dazusagen

00:15:02: Ja, es war irgendwie gottgegeben

00:15:03: Es sollte so sein.

00:15:06: Wenn sich jetzt Leute durchrechnen, wie viel Zeit hat er gehabt seinen Sachserfonds zu holen?

00:15:11: Es war zwölf Uhr.

00:15:14: Nicht elf Uhr.

00:15:16: Stimmt!

00:15:16: Das ist ein bisschen

00:15:17: zeitwahr.

00:15:18: Ja, stimmt.

00:15:19: Man muss sagen... Sonst

00:15:20: wäre es an Dramatik noch weniger zu überbieten

00:15:23: können.

00:15:23: Wo?

00:15:23: man muss sagen, er wohnt in der Nähe.

00:15:24: Zumindest habe ich mir das sagen lassen.

00:15:26: Er wohnt nie einzurecht

00:15:27: weg.

00:15:28: In Markrandstedt genau.

00:15:30: Genau.

00:15:32: Westberlin.

00:15:34: So ist es ja.

00:15:34: also Wenn es so losgeht, dann weißt du schon.

00:15:37: Das kann nur ein geiler Tag werden und genauso wurde das auch mit einer großartigen Feier.

00:15:40: Ich glaube kurz nach vier oder so war ich dann im Bett irgendwo sowas in der Richtung.

00:15:44: Also ist gegen wirklich eine ganze Weile Und es hat unfassbar viel Spaß gemacht.

00:15:48: Es war sehr sehr stimmig.

00:15:52: Es hätte eigentlich nicht besser sein können Und dann sind wir ja im Prinzip auch Stantepäde.

00:15:59: Am nächsten Tag haben wir noch dort geschlafen und den nächsten Tag sind wir dann auch schon nach Frankfurt gefahren die Flitterwochen zu fliegen, was auch ganz besonders war, stellt aber zwischendurch bevor wir uns hier in den Erzählungen aus dem Sommer verlieren.

00:16:13: Ganz kurz weil es auch Thema war bei unseren FlitterWochen deine drei Lieblings-Ei-Zubereitungsarten?

00:16:20: Eie!

00:16:25: Da muss ich überlegen, aber da ich ja vielleicht in der Überlegung etwas sagen kann, kann ich ja darüber sprechen.

00:16:33: was noch Ei betrifft Ich esse Ei sehr gerne wirklich.

00:16:37: Ich habe es aber in letzter Zeit ein bisschen weniger.

00:16:40: Ja, ich mache das jetzt weniger weil... ...das ist nicht so gesund für mich.

00:16:45: Weil da so ein Kolosterienwert ist.

00:16:46: und ja?

00:16:49: Und es ist zum Glück so seitdem ich das seitdem was bekannt ist dass sich dann auch nicht mehr ganz so gerne das Verlangen danach habe.

00:16:56: Aber wenn dann richtig!

00:16:59: Aber ist das wirklich so?

00:17:01: Ich hab mal gelesen So eine Urban Myth ist das... Nein,

00:17:05: es ist in Kombination mit.

00:17:08: Also das Ei rettet nicht.

00:17:11: Das Ei alleine.

00:17:12: Das ist aber auch ein Faktor.

00:17:14: Da gibt's dann noch quasi tierische Fette.

00:17:16: Also zusammengefassene vegane Ernährung löst das Problem.

00:17:20: Ah ja?

00:17:22: Ja also so kann man es eigentlich zusammenfassen dieses zumindest.

00:17:26: Aber das schaffe ich nicht.

00:17:29: Du wolltest grad was

00:17:30: fragen.

00:17:30: Ist auch nicht mein Ziel Ich wollte nichts fragen, sondern ich wollte quasi erzählen wie das mit den was die Zubereitungsarten... ...ich am meisten liebe.

00:17:44: Und am liebsten mag ich pochiertes Ei und zwar zusammen mit Sauce Hollandaise ein bisschen Avocado auf einer Scheibe Vollkornbrot gerne auch ein bisschen Hüttenkäse unten drunter und dann somit Kresse bestreut und kleines bisschen Olivenöl Salz und Pfeffer obendrauf.

00:18:07: Das hört sich wahnsinnig dekadent an, ist es auch.

00:18:10: Aber das Gute ist man wird dann auch satt davon und es hält lange satt.

00:18:14: Und es ist nicht gut.

00:18:18: Es ist halt schwierig, probiert es all selber zu machen bis der Übung erfordert als schonen.

00:18:23: aber alles andere kann man ja gut besorgen da drauf klatschen und gut.

00:18:30: Das ist bei

00:18:32: Weitem Nummer eins.

00:18:35: ich kenne auch den

00:18:39: Trick.

00:18:42: Also ich mach das in einem kleinen, feinen Sieb.

00:18:46: Das hänge ich quasi über den Topf und da kommt es rein.

00:18:51: Es geht auch in einer Suppenkelle?

00:18:54: Denn der Suppen-Kelle geht's auch!

00:18:55: Klar, das stimmt.

00:18:57: Da muss man aber gestickter sein als im Sieb.

00:19:00: Ja,

00:19:01: jetzt musst du nur ein bisschen Öl rein und dann hängst du die Kelle quasi einfach ins Wasser.

00:19:06: Ja sehr gut.

00:19:08: also.

00:19:08: Nummer zwei Spiegelei deutsche Spiegelei eigentlich Setzei genannt, wo quasi man sich darin spiegeln kann.

00:19:18: Aber eigentlich heißt es Spiegelei ja.

00:19:20: deshalb Spiegeeil weil man's dann nochmal wendet ein Setzeih wendelt man nicht.

00:19:24: Es könnte auch so einen DDR nicht ganz zeitgemäßer Begriff für den Land sein.

00:19:33: da waren wir

00:19:36: in der Setzeii.

00:19:42: das mit Salz und Pfeffer und ein bisschen Paprika edelzis.

00:19:47: Das ist Nummer zwei, und Nummer drei ist es wiederum schwer zu sagen weil das sind verschiedene Art & Weisen Rühreihe zu machen also Omelet oder das Rührei einfach blank mit nur mit Salz pfeffer oder mit ein bisschen Butter drin auch mal mit Tomaten oder Zwiebel unter das Omelette wirklich sehr ordentlich klassisch gemacht wie ein Eierkuchen und da ist irgendwas drin dann in der Mitte.

00:20:20: Also dass er sich auch sehr, sehr gerne aber wie gesagt immer seltener.

00:20:24: Aber wenn dann genieße ich

00:20:25: es!

00:20:26: Wie stehst du in dem Zusammenhang?

00:20:27: Ich weiß nicht ob du das mal gegessen hast.

00:20:28: Okonomiyaki in Japan die Ei-Zubereitungsart Und es gibt auch dieses Omi Rice Das ist quasi dieses halb durchgekochte Rühreihe was dann auf den Reis gelegt wird und so nach beiden Seiten runter labbert.

00:20:42: Das ist super, das ist Klasse erletzteres.

00:20:46: Das finde ich sensationell!

00:20:48: Es

00:20:48: ist scheiße schwer zu machen aber ich glaube wenn es funktioniert ist es geil.

00:20:53: Ja, das finde ich sehr gut und das erste sagt mir leider nichts was du noch gefragt hast.

00:20:59: Okonomiyaki das ist so eine Art Omelette aber herzhaft mit auch Teriyaki-Sauce gemacht und das gibt's in ganz verschiedenen regional regional abgestimmten Feinheiten, also da hat so jede Region ihr eigenes Rezept wie das nun richtig gemacht.

00:21:17: Ich glaube original kommt es aus Osaka, so aus der Ecke irgendwo ohne dass ist jetzt völlig ungegult.

00:21:24: ich meine mich aber irgendwie an sowas in die Richtung zu erinnern und das ist wahnsinnig lecker auch!

00:21:30: Das kann ich mir auch gut vorstellen.

00:21:31: eine Sache muss sich noch ergänzen, das ist Nummer vier von drei und zwar Ayersalat.

00:21:37: Ja natürlich, das hätte ich wissen müssen.

00:21:40: Das hätte ich eigentlich viel eher erwartet in der Liste, Herr Stett.

00:21:44: Ja wahrscheinlich würde es auch noch vor das Rühreis setzen.

00:21:50: So jedenfalls sind wir dann geflogen und da kommst du ja auch ins Spiel quasi.

00:21:56: Ich komme da ins Spiel?

00:21:58: Naja insofern als dass dich das auch interessiert.

00:22:01: Denn wir haben...

00:22:02: Ein Tag danach sind deine Kollegen unterwegs gewesen die ich leider nicht fliegen konnte genauso wie euch.

00:22:08: Ja,

00:22:08: das ist richtig.

00:22:08: Aber ihr seid ja mit einer anderen Fluggesellschaft unterwegs gewesen?

00:22:11: Das

00:22:11: stimmt!

00:22:11: Wir sind mit einer sehr guten Fluggestschaft unterwegs gewesen

00:22:14: und haben

00:22:15: sogar die Vorzüglichkeit bekommen... Also es war quasi die Nachricht unseres Reisebüros auf dem Weg nach Frankfurt im Zug.

00:22:24: Übrigens folgendes, die Airline musste leider eine andere Maschine nehmen, da dachte ich schon oh Gott bitte nicht.

00:22:31: Und die Maschinen hat leider keine Premium-Economie.

00:22:33: Oh Gott, bitte nicht!

00:22:34: Die mussten sie also leider auf Business upgraden.

00:22:39: Das ist natürlich

00:22:40: sehr geärgert im Zug und hatten dadurch insgesamt sehr, sehr schöne Flüge da.

00:22:46: Sie sind dann nach Afrika geflogen.

00:22:51: in Kenia haben wir dort zwei Wochen Safari gemacht bzw eine Woche Safari oder eine Woche Urlaub am Diani Beach und haben dort wirklich mal Eindrücke und Erfahrungen fürs Leben gesammelt.

00:23:03: also das vergisst man nicht so schnell die Tiere, die man gesehen hat von sehr nahem.

00:23:09: Ob das ein Löwe ist der so fünf Meter vor dir herrennt oder ob das auch Menschen sind die man kennengelernt hat oder einfach die Lebensumstände die dort sind Das lässt einen dann doch schon mal vieles was wir hier haben nochmal einem anderen Licht sehen wie gut es uns hier geht und wie schlecht wir drauf sind als deutsches Umdurchschnitt im Verhältnis dazu Wie wenig die Menschen in Afrika haben beziehungsweise jetzt speziell in dem Fall in Kenia und wie freundlich, wie lebenszugewandt, wie hilfsbereit die Menschen sind.

00:23:39: Das ist schon bemerkenswert.

00:23:41: also das zeigt halt auch was dass wir hier ganz schöne Luxusprobleme haben uns dessen gar nicht bewusst sind wie gut es uns geht.

00:23:49: von daher ist es immer ein Kollege von mir hat mal gesagt eigentlich müsste nach dem Abi ein Jahr verpflichtendes Reisen dran sein statt irgendwie Zivildienst oder Bund damit die Leute einfach auch lernen, wie es anderen geht in der Welt und wie man mit anderen auskommt.

00:24:08: Und was es hier gibt und was es vielleicht fehlt, das sind glaube ich ganz wichtige Eindrücke.

00:24:15: Deswegen wäre eigentlich so ein verpflichtendes Jahr Reisen nach dem Abi keine schlechte Idee.

00:24:20: wird dann auch staatlich bezahlt?

00:24:21: natürlich müsste man dann schauen wie das geht, wie das refinanzierbar ist aber eigentlich wäre das eine gute Sache.

00:24:28: Wir haben wirklich wahnsinnig viel gesehen Wahnsinn viel gelernt unfassbar viel gelacht vielleicht drei kurze Episoden, drei kurzen Zoten aus dieser Reise.

00:24:41: Ich würde das nicht überstrapazieren aber es gab zum Beispiel hier und da ein bisschen Verständigungsprobleme.

00:24:46: wir wollten in dem Beachressort dann Kaffee bestellen und wir haben uns gefragt ob die auch Hafermilch haben zur Englisch Oat Milk.

00:24:56: Und ich bin also zu dieser Bar gegangen und habe gefragt Und der Hot-Milk, also weil die haben auch oft das Haar weggelassen wie Franzosen wenn sie eng sprechen.

00:25:10: Oatmilk oder Cold Milk?

00:25:12: und in no no oatmilk hat er verstanden without milk quasi, also ohne Milch.

00:25:18: und irgendwann hatten wir uns dann darauf verständigt dass ich also Haarvermilch meine.

00:25:22: aber es hat eine ganze Weile gedauert weil die Optionen einige waren.

00:25:25: Also wir hatten Oatmilk hotmilk with outmilk und irgendwann hat man's dann das was es nun sein soll Aber man kommt darüber hinweg und dann musste da irgendein so ein armer Bub in die Küche gegenüberrennen und Hafermilch holen.

00:25:39: Und dann hat er natürlich meinen trotzdem mit normaler Milch gemacht, statt auch den meinen mit Hafermilch zu machen und nicht nur den meiner Frau.

00:25:45: Nun ja!

00:25:47: Wie das so ist?

00:25:48: Dann haben wir am letzten Tag Beach Volleyball gespielt vor Ort.

00:25:53: Es gab ganz verschiedene Animationsprogramme.

00:25:56: also da wurde Wasserball gespielt keine Ahnung, getanzt und dies und das.

00:26:02: Wir haben uns dann eben für Bitual Ball entschieden.

00:26:05: Und da begab es sich jetzt wird's ein bisschen pikant dass ich versucht habe.

00:26:12: also es waren zwei Bitual-Ballfelder nebeneinander.

00:26:15: Eines hatte Netz, das andere hatte kein Netz und ich hab' versucht auf unserem Feld quasi per Fallrückzieher zu retten was nicht mehr so retten war offensichtlich und der Ball fiel aber nicht in unser Feld sondern in das daneben ohne das Netz.

00:26:29: Es war in der falschen Pitch.

00:26:50: Er sagte er ne, bei uns ist in but the wrong pitch die Bezeichnung für den anderen Eingang.

00:27:11: Ach so!

00:27:15: Und dann fand ich es auch lustig.

00:27:17: Ferne Länder, ferne Sitten?

00:27:19: Genau andere Länder, andere Sitten und dann aber eigentlich eines unserer Highlights wenn nicht sogar das Highlight der Reise zumindest im zwischenmenschlichen Bereich.

00:27:30: an unserem letzten Abend haben wir in dieser Strandbar gesessen und haben gesehen, dass am Strand ein mannshohes Herz aus Rosen aufgebaut wurde.

00:27:41: Mit drin LED-Schrift Will You Marry Me?

00:27:44: und davor einem Meer aus Rosen quasi im Strand an dem Sonnenuntergang wussten.

00:27:50: ah ja da will sich also jemand verloben was auch in dem Kontext in dem wir da waren irgendwie witzig war.

00:27:59: und es gab eine indische Familie die auch die ganze Zeit rumgehühnet ist und immer geguckt haben.

00:28:04: Und die hatten auch ganz viel Spaß dort, und die hatten so einen älteren Opa dabei.

00:28:09: also der war keine Ahnung, das war ein Achtzig oder Fünemachzig gewesen sein ging auch schon so ein bisschen gebügt und er sagte die ganze Zeit garnischt.

00:28:16: und dann saßt du also den Herrn der dort also seinen Antrag machte so von einem Fuß auf anderen tippen ganz nervös aufs Handy gucken und ein Strauß Rosen in der Hand und das Social Media Team drum rum die das natürlich alles festhalten sollten ließe Drohne steigen und bereitet sich nur darauf vor leuchteten dass alles ein.

00:28:32: Und irgendwann kam dann die Angebetete und innerhalb von dreieinhalb Minuten war die Geschichte im Prinzip gegessen, wie das so ist.

00:28:38: Also Aufwand- und Nutzenstehende am Ende in einem mäßigen Verhältnis.

00:28:42: Sie sagte also ja!

00:28:44: Der Kommentar des indischen Opa's, der zuvor nicht gesagt hatte war... Boah geil, he doesn't know what she is getting into!

00:28:54: Was

00:28:57: faszberlustig war!

00:28:58: Die

00:28:58: trockenen Momente!

00:29:00: Also, da gab es einen Kommentar meiner Englischlehrerin dazu.

00:29:03: Sie hat gesagt... Da würde ich nein sagen!

00:29:06: Du verprasselst unser Geld.

00:29:09: Aber dieses Trockene aus fünfzig Jahren Ehe wie sie dann erzählten beide also die dazugehörige Frau noch und die erzählt eine Geschichte von Freunden aus Indien, die zehn Jahre zusammen waren um sich zu verloben, zu heiraten und nach den Flitterwochen scheiden zu lassen.

00:29:28: Ach nee Na super.

00:29:30: Zehn Jahre hat es gut funktioniert, aber die Vietterwochen waren zu viel!

00:29:35: Also ich finde das so witzig weil das ist ja nun was irgendwie alle Glaubensrichtungen, alle Länder mehr oder weniger verbindet diese Traditionen zu heiraten und dass da so ein trockener Satz nach fünfzig Jahren Ehe kommt und die können alle drüber lachen, das ist eigentlich genau das was du willst

00:29:56: Das ist das was Du Dir wünschst für in fünfzig Jahrn?

00:29:58: Absolut,

00:29:59: genauso.

00:30:02: Und dann

00:30:03: sind wir

00:30:05: wieder zurückgeflogen.

00:30:05: Irgendwann, ich bin auch gleich am Ende der Geschichte und am Bahnhof gab es da noch eine schöne Begebenheit.

00:30:14: Da hat nämlich ein kleines Mädchen mit ihrer Familie rumgesessen.

00:30:20: Nee anders!

00:30:21: Ja doch das war unsere Zugfahrt zurück zum Flughafen in Nairobi von Mambassa aus.

00:30:26: Das waren deutsche Familien die durch die Gegend rante.

00:30:31: Hau ich das jetzt durcheinander?

00:30:32: Ne, ich glaube das war schon wieder in Deutschland.

00:30:33: Es tut mir leid.

00:30:35: Deutscher ICE und wir saßen weil es in Verbindung mit diesem Flugticket war in der ersten Klasse Und da rannte eine Familie durch.

00:30:45: Die Mutter sagte ne ne Schatz!

00:30:47: Wir müssen in die zweite Klasse und die kleine sagte trocken Aber ich bin doch schon in der zweiten Klasse.

00:30:54: Das ist so süß

00:30:56: Das war wirklich

00:30:57: nötig.

00:31:00: Ich habe was das betrifft, eine Begegnung der Woche.

00:31:02: Die würde ich gerne erzählen wenn du fertig bist.

00:31:05: Schießt

00:31:05: aus!

00:31:05: Ja ja ich bin im Grunde durch aber das war irgendwie so herrlich weil es war wieder so typisch Kind so unbeleckt irgendwie dass noch nicht so drauf zu haben.

00:31:15: Also das waren jetzt nur drei kurze Auszüge.

00:31:17: Es waren wirklich viele tolle Begegenungen die wir hatten Viele schöne Momente, viele lustige Momente Eine unfassbar grandiose Reise Die waren es nicht viel Spaß gemacht hat.

00:31:25: Ich habe mir nur leider am letzten Tag im Flughafen Hotel noch Montezuma-Sracha eingefangen, das war nicht so schön.

00:31:31: Na toll!

00:31:32: Ansonsten sind

00:31:33: wir aber sehr gut durch die Reise gekommen.

00:31:35: der hätte ja auch ganz viel schief gehen können was so Mückenstiche und Malaria und andere Krankheiten angehen kann.

00:31:42: Sehr wohl!

00:31:42: Da

00:31:42: sind wir sehr unbescholten geblieben, glücklicherweise Gott sei Dank So...

00:31:46: Das freut mich sehr zu hören.

00:31:48: Und jetzt arbeiten wir schon wieder seit einer Woche, seit zwei Wochen

00:31:52: Ja, das habe ich auch schon gehört.

00:31:54: Das Schuljahr geht es ja seit gestern wieder los.

00:31:56: Zu

00:31:56: Isis?

00:31:57: Nicht wahr!

00:32:00: Also ich wollte es eigentlich erzählen... Achja, es ging um den Schulanfang.

00:32:06: Es war jetzt eben Schulanfangen und wir sind zur oder Ich muss anders ausholen.

00:32:15: Es ist wunderbar zu sehen dass das Umfeld unserer Kinder wunderbar ist.

00:32:22: also es freut mich sehr dass wir uns mit den Freunden Wie soll ich es euch fangen nochmal?

00:32:29: Also, unser großes Kind hat Freunde im Kindergarten und sein Westerfreund.

00:32:35: mit den Eltern verstehen wir uns auch sehr gut.

00:32:37: Und das ist einfach ein Segen!

00:32:39: Das ist einfach schön.

00:32:40: wenn's nicht so wäre wird man damit auch zurechtkommen und dass entsprechend... das wär trotzdem okay.

00:32:46: aber so ist es einfach ein Sägen und wunderschön.

00:32:50: Wir sind eben zum Schulanfang der älteren Schwester dieses ist ein Freundes, unseres älteren Sohnes eingeladen gewesen.

00:33:00: Beziehungsweise sind am nächsten Tag dann zum Grillen vorbeigekommen in dem Nachbord und es ist einfach sehr schön weil ich nicht dachte dass wir so ein gutes Verhältnis miteinander haben.

00:33:12: manchmal weiß man ja gar nicht was man für ein Verhältnismiteinander hat oder wie die anderen das verhältnis sehen bis man sich da ein bisschen näher kommt und das war einfach sehr sehr schön.

00:33:20: Es war ein wunderschöner Abend.

00:33:25: Das war definitiv meine Begegnung der Woche.

00:33:27: Die hat mich jetzt noch eine ganze Zeit lang beschäftigt, im positiven Sinne weil ich mich darüber sehr gefreut habe.

00:33:35: Dann hab' ich noch um die nächste Kategorie zu... Oder möchtest du darauf reagieren?

00:33:40: Siehst nicht so aus?

00:33:42: Ich find das wirklich cool!

00:33:47: Ja manchmal schwierig glaube ich, weil die Kinder sind ja sehr unvereingenommen.

00:33:51: Das ist ja unabhängig von... Das

00:33:52: ist auch gut so eigentlich?

00:33:54: Ja das ist prinzipiell gut so aber sorgt natürlich dafür dass man als Eltern sich dann manchmal auch an die Eltern anpassen muss des anderen Kindes.

00:34:00: und wenn ihr so gut zueinander findet dann ist es auf jeden Fall sehr viel Wert und Gold wert.

00:34:04: ansonsten würde man das sicherlich auch irgendwie weg moderiert bekommen.

00:34:08: aber es ist glaube ich trotzdem man hat es lieber so würde ich denken

00:34:14: also man würde auch einen Weg finden definitiv auch einen absoluten Weg der in Ordnung ist, aber so ist es einfach schön und leicht.

00:34:21: Und das ist eigentlich das was ich als Segen empfinde.

00:34:25: Eine andere Sache tatsächlich die man gerade noch einfällt... Ich möchte noch dazu sagen weil du sagtest jeder müsste oder wie ein Kollege gesagt ist so eine Auslandsjahr machen nach der Schule verpflichtend in verschiedenen Ländern und da sagtest du damit mal auch sieht andere Leute wie man mit denen auskommt wie es den geht.

00:34:40: vor allem finde ich muss mal hinzufügen dass es Menschen sind und zwar so wie du und ich.

00:34:46: Die haben vielleicht anderen Hintergrund und die haben nicht die gleichen Chancen wie wir.

00:34:50: Manche haben auch mehr Chancene als wir, das ist auch so.

00:34:54: Und aber vor allem ist es dieses... dass man sieht, dass auch Leute in unserem Alter auf anderen Ländern leben und was sie eben für Herausforderungen haben und was die für Wünsche haben oder was sie für Sorgen haben und für Probleme und vor allem was sie Für Ziele haben.

00:35:14: Das finde ich sehr, sehr wichtig.

00:35:16: Ich bin ja nach der Schule für zwei Wochen in einem Austausch gewesen – in England und zwar war das so International Aircathet Exchange.

00:35:23: Luftfahrtinteressierten Austauschen nenne ich das immer.

00:35:26: Es waren zwei Wochen aus wo Leute aus der gesamten Welt für zwei Woche in unterschiedliche Länder geschickt wurden und ich war halt in England Und da waren eben auch von der gesamte Welt Menschen dabei.

00:35:37: Aus anderen Ländern wird das von der Luftwaffe organisiert Auch in Deutschland by the way Auch von der deutschen Gesellschaft für Luft und Raumfahrt, die wir ja eingangs schon erwähnt haben.

00:35:46: Und da hat einer einen ganz wichtigen Satz gesagt... ...und der ist wirklich hengeblieben!

00:35:51: Dieser Austausch war eigentlich dafür da,... ...weil das eben in vielen Ländern von der Luftwaffe organisiert wird,... ...dass wenn es mal zu einer Konfliktsituation kommt, dass im besten Fall... ...die Leute, die international damit einander zu tun haben sich schon kennen.

00:36:06: Und zwar von diesem Austauschen.

00:36:09: Und man eine Lösung findet sie eben nicht.... ... das gegenseitige Abschlachten als beste Lösung empfindet.

00:36:17: Und das finde ich wahnsinnig wichtig, dass man das... ... da hab' das ist wirklich das Beste was ich in diesen zwei Wochen gelernt habe.

00:36:25: Ja es ist also wie du schon richtig sagst Ich hab auch manchmal das Gefühl, dass wir uns einfach selber hemmen hier.

00:36:32: Wir sind so damit beschäftigt und über die Zustände zu beschweren Dass eben solche Dinge wie die Wirtschaftsleistung etc.

00:36:40: runtergehen.

00:36:41: Was ich damit sagen will, ist... Ich selber bin am kreativsten.

00:36:47: Wenn ich nicht die ganze Zeit daran denke was in meinem Leben gerade scheiße läuft Sondern wenn ich quasi der Kreativität auch den Raum gebe zu laufen Auch wenn Dinge nicht perfekt oder hundertprozentig gut laufen.

00:36:59: Das eine schließt das andere überhaupt nicht aus.

00:37:01: Es geht natürlich darum dass irgendwie Die Leute die sich solche Sachen ausdenken müssen Nicht an Existenz mit einem Kreppeln Wobei man ja sagen muss Die Leute, die das betrifft so Kreativität, Firmenführung etc.

00:37:13: sind ja meistens nicht die Geldprobleme haben sondern auch die beschweren sich ja über Dinge, die schlecht laufen.

00:37:20: Ich habe manchmal das Gefühl dass das irgendwie so ein kreativer Hemmschuh ist aktuell diesem Land dass die Leute sich einfach nicht mehr trauen oder keine Kapazitäten haben wirklich kreativ zu werden und auch mal versuchen Lösungen zu erdenken die vielleicht jetzt eben mal bisschen out of the box gedacht sind.

00:37:39: Also überhaupt genau, da kann man noch ganz viel darüber reden auch für und wieder abwägen.

00:37:45: Das machen wir jetzt nicht wirklich vorstarken.

00:37:47: Im Gegenteil... Sondern ich hätte noch was anderes.

00:37:50: Ich habe nämlich noch zwei Wortspieler der Woche.

00:37:53: Oh!

00:37:53: Sehr gut.

00:37:54: Die sind schon ein paar Tage alt oder Wochen weil wir ja jetzt eine Weile nicht aufgenommen haben Und zwar weil wir erst schon bei der deutschen Gesellschaft voller Luft- und Raumfahrt waren von einem Projekt auch erfahren aus dem Mitgliedermagazin dieser Gesellschaft.

00:38:13: Und zwar, da geht es regelmäßig mal um zukunftsfähige Luftfahrt und wie man eben Energie spart und das alternative Kraftstoffe.

00:38:20: Da gibt's also ein Projekt, d.h.

00:38:24: Catalyst Research for Sustainable Kerosene Also auf Deutsch gesagt eine Erforschung für oder die Beschleunigung der Erforschung fürs nachhaltiges Kerosin, das man quasi nach wie vor Verbrenner eben nutzt aber eben dass nachhaltig hergestellt wird und weniger verbraucht wird.

00:38:46: Und dieses Projekt heißt KER-O-SIN.

00:38:55: Okay, ja gut also das ist das Wortspiel eins.

00:39:01: dann das Wartspiel zwei von einem Kumpel von mir.

00:39:06: Wie nennt man die Staatsbürger Lettlands seit dem Beitritt in die EU?

00:39:15: Ich weiß!

00:39:17: Du weißt es.

00:39:18: Europaletten Ja, genau.

00:39:21: Europa-Letten

00:39:23: Sehr gut.

00:39:23: Gefällt mir Highlight

00:39:25: Das bist du gerade selber drauf gekommen oder?

00:39:29: Man muss sich das eigentlich aufschreiben.

00:39:31: erst dann fällt's einem auf

00:39:32: Wollen wir das als Folgentitel nehmen?

00:39:36: Ich finde es großartig.

00:39:37: Ja, ich habe

00:39:38: heute gelesen in einem Buch bzw gestern in dem Buch Marketing Technos sind die ersten fünf Sekunden das wichtigste.

00:39:44: Wir haben mittlerweile nur noch eine Aufmerksamkeitsspanne von maximal acht Sekunden.

00:39:49: Das ist runtergegangen.

00:39:50: letztendlich damit liegen wir offiziell unter der aufmerksamkeit.

00:39:52: Spanne eines Goldfisches mit neun Sekunden.

00:39:56: Was heißt was in den ersten fünf sekunden passiert?

00:39:59: Ist entscheidend ob die Leute dabei bleiben oder nicht.

00:40:02: Da bin ich ja froh, dass ich bis zwölf gezählt habe.

00:40:04: Ja, ich auch!

00:40:05: Habe aber die Hälfte schon wieder verloren am Anfang.

00:40:07: Aber uns wurde übrigens noch ein Wortspiel der Woche zugeschickt.

00:40:11: Also ein Wortspiel...

00:40:12: Erzähl mal.

00:40:12: Und zwar hab' ich von Christoph viele Grüße und vielen Dank.

00:40:16: einen Foto geschickt bekommen mit einem Käse und dieser Käse heißt Colibri.

00:40:23: Aha, das ist also einer, der hat ein paar zu viele Löcher.

00:40:27: Ja?

00:40:28: Also ein paar Kohli-Bakterien so viel für dich.

00:40:30: sehr, sehr nervig gefällt mir.

00:40:33: Ich kenne auch ein paar, die uns zuhören denen das gefällt.

00:40:37: Ich habe eine Ahnung, wie man es gefallen könnte.

00:40:40: Herr Städten ich hab noch ne Empfehlung und zwar muss sich die Empfehlungen aussprechen ohne dass ich sie selber gesehen habe.

00:40:46: aber ich stelle mir vor, dass das sehr schön ist denn bei Disney kommt am zwanzigsten August was also übermorgen ist eine neue Serie heraus die einen Baby Löwen begleitet hat diesen Babylöwen quasi beim Aufwachsen begleitet, im Prinzip ein bisschen wie bei König der Löwen.

00:41:07: Und er malt das Ganze mit Musik von Hans Zimmer.

00:41:10: und wahrscheinlich wenn Disney sowas macht dann machen sie es ja richtig auch in schönem Bild-und Ton.

00:41:16: Ich würde mal davon ausgehen.

00:41:17: mich interessiert brennt.

00:41:18: ich werde mir das angucken und denke, dass das auch empfehlenswert sein wird.

00:41:23: Von daher schaut da doch mal rein.

00:41:26: Ich werde berichten wie es war.

00:41:27: Ansonsten habe ich noch ein Heinz Und wir hoffen natürlich, dass ihr alle sehr gut durch den Sommer gekommen seid Alle Hitzeperioden soweit überstanden habt.

00:41:34: Das wollte ich auch sagen.

00:41:35: Also das Kima in Afrika war übrigens viel angenehmer als hier Was ich auch nicht auf dem Schirm hatte.

00:41:42: Wir hoffen, dass Ihr sehr gut im Sommer gekommen seht.

00:41:44: Schön, dass Sie wieder dabei sind.

00:41:45: Das Tanz in Gloria ist wieder zurück.

00:41:48: We are back zwar heftiger und besser denn je, natürlich.

00:41:55: Wie immer Doppelwumms.

00:41:56: also ich hab noch tatsächlich ein paar Sachen auf meiner Liste.

00:41:59: die würdest du ja einfach nächstes Mal erzählen.

00:42:00: Ich habe es ja mir ja aufgeschrieben.

00:42:02: So machen wir das.

00:42:03: Die könnten jetzt schon viele Wochen warten.

00:42:06: da können sie auch eine Woche länger warten Und

00:42:08: der Heinz der heutigen Woche könnte besser nicht passen.

00:42:10: mehr ist nämlich tatsächlich heute ne Füllung aus dem Zahn geflogen.

00:42:13: Das heißt ich muss morgen erst mal wieder auffüllen.

00:42:15: das sind mir aufgefallen als ich vorhin was Kaltes trinken wollte und das zärte Wiesau im Zahn Das heißt nämlich Ritter Fips und das Zahn-W.

00:42:25: Sehr gut, da bin ich gespannt!

00:42:27: Also ich wünsche euch allen uns allen dir eine wunderschöne Woche.

00:42:33: Ich freue mich dass wir uns jetzt wieder regelmäßig hören Und bin gespannt auf den Heinz.

00:42:39: Ich anschließe mich und sage bis nächste Woche Ritterfips und des Zahn W. Herr Fips bemerkte Kummer voll, dass ihm die eine Backe schwoll.

00:42:50: Das war an sich nicht schlimm, jedoch der Schmerz, der aus dem Zahnloch krocht.

00:42:54: Der Borte zog und quälte ihn.

00:42:57: Da bat Herr Phipps um Medizin den Dr.

00:42:59: Stubbs, der braute einen gesunden Trank aus Mückenbeinen.

00:43:03: Aus dem Urin der Vogelspinne – auch etwas mild vom Froschwadrinnen!

00:43:07: Und noch sowas, das sprach der Kranke als er das Tränklein sah, nein danke.

00:43:12: Ehe gegen Schmerzen aus dem Kelche ich trinke habe ich lieber

00:43:16: welche.".

00:43:18: Schlussfolgerung Es werden Schmerzen erst, nachdem sie nachgelassen angenehm.

00:43:24: In diesem Sinne.

00:43:26: Spitzer!

00:43:28: Weiter so...

Über diesen Podcast

Zwei ehemalige Mitglieder des berühmten Leipziger Thomanerchores sprechen über die Dinge, die sie im Leben bewegen. Der eine wird Pilot, der andere steht als Sänger und Tenor von amarcord auf den Bühnen dieser Welt. Beide verbindet eine über 15-jährige Freundschaft und die gemeinsame Vergangenheit in einem der ältesten Knabenchöre der Welt. Auf der Grundlage dieser Chemie kommen verschiedenste Themen des Alltags der beiden, sowie Chorerfahrungen zur Sprache. Was macht man bei einem Treibstoffleck im Flugzeug? Wie landet man in einem Vokalensemble? Und wie ist eigentlich der Papst so drauf...?
Julius Sattler und Robert Pohlers geben in ihrem Podcast Distanz & Gloria die passenden Antworten.

von und mit Julius Sattler und Robert Pohlers

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